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Eurobike 2013 : Angekommen in der Nische

  • -Aktualisiert am

Bild: dpa

Von der Eurobike 2013, der weltgrößten Fahrradmesse, geht vor allem eine Botschaft aus: Das Fahrrad ist in zahllosen Nischen der Moden und der Märkte angekommen.

          Angekommen sei das Fahrrad. Das war der Allgemeinplatz schlechthin auf der Eurobike 2013 in Friedrichshafen. Ergänzt wurde dieser Schnack mit den verschiedensten Ortsangaben: angekommen im urbanen Lifestyle, angekommen in der Mitte der Gesellschaft, angekommen bei der Spitzenpolitik. Letztes wurde häufig und voller Stolz am Eröffnungstag gesagt, weil die Wahlstimmen sammelnde Angela Merkel zum ersten Mal die größte Fahrradmesse der Welt eröffnete. Sie unterhielt ihr Auditorium anekdotisch mit Mitteilungen wie der, ihr erstes Fahrrad sei ihr von der russischen Besatzungsmacht beim Pilzesuchen gestohlen worden.

          Die Kanzlerin erntete den größten Beifall, als sie ihrem Verkehrsminister ganz dezent vors Schienbein trat: Ihre Regierung setze beim Thema Fahrradhelm nicht auf die kontraproduktive Helmpflicht. Tatsächlich ist das Fahrrad in zahllosen Nischen der Moden und der Märkte angekommen. Kaum ein technisches Produkt, abgesehen vom Auto, wird derartig variantenreich und personalisierbar angeboten. Diese Eurobike zeigte wieder: Es gibt alles und das Gegenteil, futuristische Verirrungen genauso wie zum Niederknien schöne französische Randonneur-Klassik aus Stahl handmade by Miyata in Japan und neue E-Motoren.

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