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Neue elektrische BMW : Gesucht: Die Erben des i3

Starker Auftritt: Der BMW iX steht auf einer eigenständigen, für den Elektroantrieb ausgelegten Plattform. Die riesige Niere mag nicht jeder. Bild: BMW

Der kleine, elektrische i3 ist schon seit acht Jahren auf dem Markt. Doch erst jetzt wendet sich BMW mit Macht der Elektromobilität zu. Im November debütieren der i4 und das riesige SUV iX.

          4 Min.

          BMW hat es früher als andere gewusst und auf das Elektroauto gesetzt. Nur war der innovative kleine i3 mit seiner Karbonkarosserie und der eigenwilligen Gestaltung wohl einfach zu früh gestartet. Die Batterietechnik war 2013 noch bei Weitem nicht auf dem Stand von heute, die Reichweite war deshalb selbst für einen Stadtwagen zu gering. Ein öffentliches Ladenetz war nur rudimentär vorhanden, und die Form, die man lieben oder hassen kann, tat ein Übriges, dass der i3 nie über eine Nebenrolle auf dem Markt hinauskam. Diese spielt er aber mit Verve, er ist immer noch recht gefragt und verpasst momentan im Ranking der reinen Elektroautos in Deutschland nur knapp die Top Ten.

          Boris Schmidt
          Redakteur im Ressort „Technik und Motor“.

          Bemerkenswert: Er liegt aktuell in den Neuzulassungen vor dem neuen Mini und auch vor dem BMW iX3, der im Januar gestartet war. Langfristig will und kann BMW nicht die Spitzenplätze der Statistik dem VW-Konzern, Tesla und Renault überlassen. Zumal die Elektroautos nach dem Willen der Politik immer wichtiger werden und vielleicht ab 2035 die einzige Antriebstechnik sein werden, mit der die Autohersteller überhaupt noch Neuzulassungen generieren können.

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