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E-Tron Sportback : Audis schräger Elektriker

Der E-Tron als SUV-Coupé Bild: Hersteller

Audi kupiert das Heck seines mächtigen Elektroautos und fertig ist der E-Tron Sportback. Das SUV-Coupé wird im Frühjahr 2020 ausgeliefert.

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          Mit wenig Aufwand viel erreichen, ist ein bewährtes Konzept, nicht nur in der Autobranche, aber auch dort. Audi nimmt dazu seinen mächtiges Elektroauto E-Tron und kupiert das Heck, wodurch entsteht, was eine neue Gattung sein könnte: ein SUV-Coupé.

          Holger  Appel

          Redakteur in der Wirtschaft, zuständig für „Technik und Motor“.

          Audi nennt derlei Sportback, und wer die frische Form feiner findet, wird die gar nicht mal so argen Einschränkungen im praktisch orientierten Alltag gern hinnehmen. Der E-Tron Sportback wird im Frühjahr 2020 ausgeliefert, er ist mächtige 4,90 Meter lang, 1,94 Meter breit und 1,61 Meter hoch. Es wird zwei Leistungsstufen geben, eine mit 313 PS (230 kW) und eine mit 360 PS. Die niedriger Leistung geht mit einem kleineren Akku einher, der 120 Kilogramm leichter ist als sein schwerer Bruder und 71 kWh vorhält. Der größere speichert 95 kWh, davon sind 86,5 kWh nutzbar. Wird der Boost-Modus aktiviert, stehen für acht Sekunden 408 PS und 664 Nm Drehmoment zur Verfügung, was sich gewaltig anhört und bestimmt auch so anfühlt. Wir werden nach einer ersten Probefahrt berichten.

          Die Beschleunigungswerte von 0 auf 100 km/h liegen um 5,7 bis 6,8 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit wird bei 190 oder 200 km/h abgeregelt. Die Reichweiten nach der realitätsnäheren Norm WLTP werden mit 347 bis 446 Kilometer angegeben. Die Reichweite ist trotz gleichen Antriebs etwas größer als im SUV E-Tron, was an der  besseren Aerodynamik des Sportback liegt.

          Mächtige 4,90 Meter lang Bilderstrecke

          Audi bringt im Sportback erstmals digitale Matrix-LED-Scheinwerfer, die das Licht in winzige Pixel zerlegen. Damit sind Showeffekte zur Begrüßung des Fahrers programmierbar, aber es soll auch handfeste Vorteile in der Ausleuchtung der Straße geben. Dreizehn Lackierungen stehen zur Wahl, speziell für den Sportback wird stromkühles Plasmablaumetallic offeriert. Die Preisliste beginnt mit 71.350 Euro.

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