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Nobelmarke verfeinert ihr SUV : DS 7 lässt Crossback hinter sich

À la pointe: DS 7 Bild: Hersteller

DS wird so langsam als eigenständige Marke wahrgenommen. Der DS 7 Crossback war 2018 das erste eigenständige Modell. Es wurde jetzt umfangreich überarbeitet, der Beiname wurde gestrichen, wie auch die Benzinvariante.

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          So langsam arbeitet sich DS als Marke in das Gedächtnis des deutschen Autofahrers. Vor sieben Jahren als DS Automobiles gegründet, nabelt sie sich immer mehr von Citroën ab, dessen legendäres Modell DS (umgangssprachlich die Göttin) Namenspate war, auch weil die Modelle immer eigenständiger werden. Den Anfang hierzu machte der 2017 vorgestellte DS 7 Crossback, der als erste ureigene Entwicklung im Frühjahr 2018 auf den Markt kam. Nach vier Jahren wird das SUV jetzt überarbeitet und legt den umständlichen Beinamen Crossback ab, es heißt schlicht DS 7.

          Boris Schmidt
          Redakteur im Ressort „Technik und Motor“.

          Ad acta gelegt wird zudem der bisher einzige reine Benziner im Angebot, von Herbst an kommt der DS 7 nur noch als Diesel mit 1,5 Liter Hubraum und 130 PS oder als Plug-in-Hybrid. Hiervon gibt es aber nun drei Varianten, wie bisher den ­E-Tense 225 und den E-Tense 300, wobei sich die Ziffern auf die PS-Leistung der Motorenkombination mit Elektrotechnik und einem 1,6-Liter-Vierzylinderbenziner be­ziehen. Die stärkere Variante hat Allradantrieb mit je einem Elektromotor an Vorder- und Hinterachse.

          Jetzt gesellt sich der E-Tense 360 dazu, der gleichfalls Allradantrieb hat, aber keineswegs 360 PS, sondern ebenfalls 300. Allerdings ist die Systemcharakteristik eine andere, es geht in 5,7 Sekunden von 0 auf 100 und nicht in 5,9, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 250, nicht 240 km/h. Der Diesel schafft 190 km/h, der frontgetriebene, schwächere Plug-in 225 km/h. Alle drei Steckerversionen haben eine 14,2 kWh große Batterie, die nach Norm rund 60 Kilometer elek­trische Reichweite ermöglicht. Geladen werden kann mit maximal 7,4 kW.

          Das Infotainment wurde überarbeitet. Bilderstrecke
          Neu : DS 7

          Der 360 kommt mit 21-Zoll-Felgen, nur für ihn wird die Sondervariante La Première geboten, für die letztlich 71.490 Euro zu zahlen sind. Es gibt noch fünf weitere Ausstattungslinien, von Bastille bis Opéra. Der Einsteigerpreis für den Bastille-Diesel liegt bei 42.490 Euro, das günstigste Allradmodell kostet 54.790 Euro. Alle verfügen über eine Achtgangautomatik und sind, dem Markenanspruch folgend, hochwertig und extravagant ausgestattet. Das Infotainment wurde überarbeitet, und wie zu einem Facelift üblich gab es Retuschen an der Karosserie, die jetzt auf ein Längenmaß von 4,59 Metern kommt. Das Kofferraumvolumen beträgt wie bisher 555 Liter. Die Bestellbücher sind seit sechs Tagen geöffnet.

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