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Der neue Kleine : Mini modernisiert im März

Der neue Mini wurde vorgestellt. Bild: BMW

Das ist doch mal eine sichtbare Neuerung: Die Briten geben ihrem Dauerbrenner Mini neue Akzente außen auf den Weg. Und innen übernimmt das digitale Cockpit aus dem elektrischen Cooper SE die Informationshoheit.

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          Mini schickt zwar schon länger keine von Grund auf neu konzipierten Autos in den Wettbewerb, versucht seine Modellpalette aber immer wieder mit Injektionen frisch zu halten. Zum März ist es wieder soweit, diesmal fallen die vornehmlich kosmetischen Änderungen sogar recht deutlich ins Auge. Die Designer haben sich nach eigenen Angaben vorgenommen, das Auto puristischer in Szene zu setzen.

          Holger  Appel

          Redakteur in der Wirtschaft, zuständig für „Technik und Motor“.

          Entsprechende Wirkung sollen insbesondere die schwarz gehaltene und stärker akzentuierte Einfassung des Kühlergrills entfalten als auch deutlich sichtbaren schwarzen Elemente am Heck. An die Stelle der Positionsleuchten treten vorne weit außen vertikale Lufteinlässe, die zur Verbesserung der Aerodynamik eingesetzt werden. Die Stoßfängerleiste, die auch als Kennzeichenträger fungiert, ist jetzt indes nicht mehr schwarz lackiert, sondern in Wagenfarbe. Wer die britische Flagge in den Heckleuchten schon immer cool fand, bekommt sie nun serienmäßig, ebenso wie LED-Scheinwerfer vorn.

          Auffällig verändert wird das Interieur. Dort erwartet die Kundschaft fortan das vom elektrischen Cooper SE bekannte digitale Cockpit, sofern die Option Connected Media hinzugekauft wurde. Der ovale Farbbildschirm ersetzt den runden Tacho und zeigt neben zum Fahren relevanten Informationen, was die Assistenzsysteme so treiben. Im elektrisch angetriebenen Mini ist dort auch der Ladezustand der Akkus abzulesen.

          Schwarz eingefasster Kühlergrill, lackierter Stoßfänger, Mini spricht von frischem Purismus. Bilderstrecke
          Vorgestellt : BMW Mini

          Mini wäre nicht Mini, hätten sie nicht immer auch eine etwas spinnerte Idee. Diesmal gehen sie unter die Sprayer. Das Dach kann in einem von vorn nach hinten von blau bis schwarz changierenden Farbton bestellt werden. Die hauseigenen Weißbinder lassen  wissen, der Effekt entstehe im  Nass-in-Nass-Lackierverfahren, die drei notwendigen Farbtöne würden nacheinander aufgetragen.

          Vertraut klingt die Bandbreite an Antrieben. Die Dreizylinder mit 1,5 Litern Hubraum liefern 75, 102 oder 136 PS.  Der 2 Liter große Vierzylinder bringt es auf 178 oder 231 PS in den beiden John Cooper Works Versionen. Otto-Partikelfilter gehören mittlerweile zur guten Reinigung hinzu, die Motoren erfüllen die Abgasnorm Euro 6d. Der elektrische Cooper SE erfreut mit 184 PS und beschränkt den Radius auf 200 Kilometer nach der WLTP-Norm, woraus kaum mehr als 150 Kilometer in quicklebendiger Realität erwachsen.  Die Verbrennungsmotoren kooperieren serienmäßig mit einem 6-Gang Handschaltgetriebe. Mit Ausnahme der Einstiegsmotorisierung wird auf  Wunsch ein 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe tätig, im potenten John Cooper Works sind es 8 Schaltstufen. Die Kraft wird wie gehabt an die Vorderräder abgeben.

          Die Änderungen gelten zunächst für Zweitürer, Viertürer und Cabriolet. Zum Preis wird noch nichts gesagt, es wäre ein Wunder, er würde sinken oder auch nur auf dem bekannt selbstbewussten Niveau verharren. Aber wer glaubt an Wunder? Wir nicht.

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