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Wie geht’s der Bootsbranche? : Mein Boot ist meine Burg

  • -Aktualisiert am

Zaunkönig: Wer mit dem Boot unterwegs ist, hat sein eigenes Reich dabei und hält garantiert Sicherheitsabstand. Bild: © 2009 Dieter Wanke / terrapictu

Das Corona-Durcheinander hat die Bootsbranche kräftig durchgeschüttelt. Mit Folgen, die ganz unerwartet und nicht immer nur schlecht sind.

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          Das Coronavirus überrascht immer wieder. Mit Krankheitsverläufen genauso wie mit den Auswirkungen auf die Gesellschaft oder die Industrie. Im Frühjahr traten die Bootshersteller gewaltig auf die Bremsen. Stornierungen der auf den Messen im Herbst oder Winter geschlossenen Verträge drohten, die Zahl der Bestellungen brach ein. Händler schlossen ihre Verkaufsräume. Nur die Werkstätten liefen mit entsprechenden Schutzmaßnahmen weiter, Auslieferungen starteten mit Verspätung.

          Ein Drama war das alles noch nicht, denn Werften arbeiten mit mehrmonatigem Vorlauf. Man richtete sich dennoch auf ein Herunterfahren der Produktion ein, bei manchen Unternehmen kam es dann auch tatsächlich so. Doch die weitere Entwicklung verlief schließlich weniger schlimm als befürchtet. Seit Juni zieht die Auftragslage insbesondere in Deutschland und der Schweiz, aber auch in Skandinavien und Benelux sogar wieder an. Und zwar deutlich.

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