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Car of the year 2021 : Die Besten der Besten

Land Rover Defender: Beeindruckend gut in die Neuzeit transferierte Ikone. Bild: Land Rover

Die sieben Finalisten zum Auto des Jahres 2021 stehen fest. Zwei sind reine Elektroautos. Und Ernüchterung: Nur ein Finalist kommt aus Deutschland.

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          Seit 1964 wird die Auszeichnung „Car of the Year“ vergeben, in Deutschland bekannt als „Auto des Jahres“. Sie ist die bedeutendste in der Automobilbranche, vergeben von 60 Fachjournalisten aus 23 Ländern in Europa.

          Holger  Appel

          Redakteur in der Wirtschaft, zuständig für „Technik und Motor“.

          Wegen der Unabhängigkeit, Transparenz und der professionellen Jury gilt der Titel als erstrebenswerter als alle anderen. Und es gibt auch nicht einen Preis für jeden Hersteller oder einen Teilbereich, sondern nur einen einzigen: für das nach Überzeugung der Jury interessanteste neue Auto.

          Die Bewertung der Jury, welcher der Autor dieser Zeilen angehört, ist öffentlich einsehbar. Die Kriterien sind streng. Jedes Jurymitglied muss persönlich jedes Auto gefahren haben, welches es beurteilen möchte. Damit wird sichergestellt, dass die Eindrücke authentisch sind.

          Aus der Vielzahl der Neuerscheinungen werden alljährlich zunächst zwei bis drei Dutzend auserkoren, die in die engere Wahl kamen. Aus ihnen wurden jetzt sieben Finalisten zum Car of the Year 2021 gewählt:

          Citroën C4

          Cupra Formentor

          Fiat 500 E

          Land Rover Defender

          Škoda Octavia

          Toyota Yaris

          Volkswagen ID.3

          Citroën C4: Frischer französischer Stil, breite Antriebspalette Bilderstrecke
          2021 : Car of the year

          Auffällig ist, dass nur ein Modell aus Deutschland stammt, alle anderen Finalisten sind internationale Marken. Dass weder Audi noch BMW oder Mercedes den Sprung ins Finale geschafft haben, lässt aufhorchen und muss aus deutscher Sicht zu denken geben. Unter den Kandidaten war zum Beispiel die neue S-Klasse von Mercedes-Benz, zweifellos eine Speerspitze des Automobilbaus. Und trotzdem ist sie nach Meinung der Fachjournalisten nicht dabei – womöglich wegen der entrückten Preise. Die Beweggründe werden geheim bleiben, erst die finale Wahl wird öffentlich gemacht.

          In der letzten Runde werden diese sieben Probanden normalerweise eineinhalb Tage über öffentliche Straßen und eine Teststrecke in Frankreich ausgiebig probegefahren. Wie das in diesem von Corona geprägten Jahr vonstattengehen soll, muss noch ausdiskutiert werden. Der Sieger wird am 1. März verkündet. Im Vorjahr hatte der Peugeot 208 den Titel errungen.

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