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Brennstoffzelle : Der Stoff, aus dem die Träume sind

Autos mit Brennstoffzelle sind nicht neu, die ersten kamen 2013 auf den Markt. Bild: ddp Images

Die Brennstoffzelle macht aus Wasserstoff Strom, damit lassen sich große Strecken zurücklegen. Das klingt verlockend, gibt es da keinen Haken?

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          Was könnte das elektrische Fahren doch so angenehm sein, wenn sich die Energie besser speichern ließe. Während Diesel einen Heizwert von rund 12 Kilowattstunden je Kilo hat, speichert eine moderne Batterie nur etwa 150 Wattstunden in einem Kilogramm – zum Glück arbeiten Elektromotoren effizienter als Verbrenner, und die Akkus lassen sich wieder aufladen. Dennoch, bis eine geniale Innovation die Energiedichte der Batterien revolutioniert, schleppen die Elektroautos entweder riesige und schwere Pakete mit sich herum, in denen obendrein teure Rohstoffe stecken, oder sie kommen halt nicht weit.

          Lukas Weber
          Redakteur im Ressort „Technik und Motor“.

          Eine Lösung ist, dass sich die Autos ihren elektrischen Strom selbst machen. Das kann mit Verbrennungsmotoren geschehen, die einen Generator antreiben, oder technisch eleganter mit einer Brennstoffzelle. Solche Autos fahren elektrisch mit Batterien, die beständig durch eine Brennstoffzelle geladen werden, die mit Wasserstoff aus einem Tank und Luftsauerstoff betrieben wird. Der Vorteil: Sie arbeitet leise, und als „Abgas“ entsteht lediglich sauberes Wasser.

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