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BMW X1 : Kompakt-Hybrid im X-Reich

  • -Aktualisiert am

Grillplatz: Der neue X1 im Partnerlook mit seiner Umgebung. Bild: Hersteller

BMW renoviert den X1 behutsam und elektrifiziert ihn. Dominanterer Kühlergrill und größere Endrohre sind nur zwei der zahlreichen Neuerungen.

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          Mit technischen und stilistischen Streicheleinheiten sowie einer Antriebs-Neuheit als Plug-in-Hybrid schickt BMW seinen Bestseller X1 in die nächste Verkaufsrunde: Auffällig dominanter wird der Kühlergrill („Niere“), neu sind LED-Scheinwerfer und Heckleuchten, es gibt größere Endrohre des Abgassystems, im Innenraum lockt schöneres Wohnen. Und die Varianten Basis, sLine, Sport Line und M Sport wurden in Details schärfer definiert.

          Auch wegen der Pflegemaßnahmen im Laufe der Serienfertigung sind die Benziner aus dem Stand bereit: der 1,5-Liter-Dreizylindermotor in der frontgetriebenen Basisvariante sDrive18i mit 140 PS und der 2-Liter-Vierzylinder, der in zwei Stärken (mit Frontantrieb zu 192 oder jetzt mit 231 PS und Allrad) ans Werk geht. Die jetzt durchweg mit zwei Liter Hubraum agierenden Diesel leisten 150, 190 und 231 PS und traktieren die Vorderräder. Alle X1-Versionen fahren schneller als 200 km/h und liegen im Normverbrauch zwischen 4,3 (Diesel) und 5,2 Liter (stärkster Benziner). Um etwa ein Prozent steigen die Preise. Der Einstieg gelingt – freilich ohne Extras – beim Benziner sDrive18i mit 32.700 Euro, der Diesel sDrive18d kommt für 35.150 Euro, und die in allen Leistungsstufen offerierte Design- und Ausstattungsvariante M Sport kostet bis zu 50.700 Euro. Ein neuer 1,6-Liter-Dreizylinder-Benziner im X1 sDrive16d nippt – laut Norm – nur 4,1 Liter auf 100 Kilometer, fand aber noch keine Aufnahme in die Preisliste.

          Den Preis des Top-Benziners wird der erst im März anrollende BMW X1 xDrive25e wohl übertreffen. Das an der Steckdose aufladbare Elektro- und Benzinfahrzeug wird etwa 55.000 Euro kosten und für gute Fahrleistungen sowie niedrigere Verbräuche sorgen. Der 1,5-Liter-Dreizylinder mit 125 PS treibt die Vorderräder, der 95 PS leistende Elektromotor bringt seine unterstützende oder allein tätige Kraft – für bis zu 57 Kilometer Reichweite – an die Hinterräder. So fährt der X1 xDrive25e zeitweise mit Allradantrieb und bietet einen agilen Antritt. Aufgrund des spontan wirkenden System-Drehmoments von 385 Nm werden 100 km/h aus dem Stand in 7 Sekunden erreicht. Innerhalb von fünf Stunden ist laut BMW die Hochvoltbatterie an der Haushaltssteckdose aufgeladen, an der BMW-Wallbox in 3,6.

          Alle X1-Versionen fahren schneller als 200 km/h. Bilderstrecke

          Probefahrten mit dem kräftigen Benziner xDrive25i zeigten, weshalb der X1 so erfolgreich ist: Er fährt so handlich, harmonisch und munter wie ein gut motorisierter Dreier-BMW. Nur mit besserem Federungskomfort, mehr luftigem Raum, freierer Übersicht und einer eingebauten Überlegenheit, die auch Bummeln gestattet.

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