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Neuer BMW 1er : Einserkandidat

BMW führt Ende September den neuen 1er ein. Bild: Hersteller

Der 1er BMW fährt künftig mit Vorderradantrieb. Das irritiert die Fans, bringt aber innen Platz. Das neue Modell hat immer vier Türen und wird noch teurer.

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          BMW führt Ende September den neuen 1er ein und zeigt jetzt erste Bilder. Messepremiere hat er auf der IAA in Frankfurt. Erstmals sorgen die Vorderräder für Vortrieb, was Fans der Marke skeptisch sehen. BMW verspricht indes in der Klasse nie gekannte Fahrdynamik und bessere Platzverhältnisse als zuvor.

          Holger  Appel

          Redakteur in der Wirtschaft, zuständig für „Technik und Motor“.

          Der fortan stets als Viertürer angebotene 1er ist 4,32 Meter lang und hat 2,67 Meter Radstand, beides einen Hauch kürzer als im jetzigen Modell. Gleichwohl soll deutlich mehr Bewegungsfreiheit herrschen, vor allem hinten. Das Kofferraumvolumen in aufrechter Sitzkonfiguration steigt um 20 auf 380 Liter. Zum Start werden drei Diesel- und zwei Benzinmotoren angeboten, sie leisten zwischen 116 und 306 PS. Die Drei- und Vierzylindermotoren sind quer eingebaut, Sechszylinder sind in diesem Modell Geschichte.

          Als Getriebe stehen 6-Gang-Handschalter sowie 7-Gang-Doppelkupplung oder 8-Gang-Steptronic zur Wahl. Allradantrieb gibt es auf Wunsch in Kombination mit den potenteren Maschinen. Das Design folgt der jüngeren Linie des Hauses, die Niere ist größer, die Scheinwerfer sind strenger, und am Heck erkennen wir die schmaleren Leuchten. Innen sieht der 1er vertraut und doch neu aus, die Verbindung in die Welt der Netze ist auf den frischesten Stand gebracht worden.

          Erstmals sorgen die Vorderräder für Vortrieb. Bilderstrecke

          BMW fahren war schon immer exklusiver, und die Münchner haben offenbar nicht vor, daran etwas zu ändern. Der Grundpreis des Einstiegsmodells 118i steigt von 27.500 auf 28.200 Euro, für die 306 PS starke Spitzenversion M 135i sind 48.900 Euro zuzüglich Extrawünsche anzulegen.

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