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BMW 8er Cabriolet : Die hohe Kunst der feinen Mütze

  • -Aktualisiert am

Der 8er BMW: Wie schon das Coupé betont auch das Cabrio die Breite. Bild: Hersteller

Auf das 8er Coupé lässt BMW im Mai das Cabriolet folgen. Zwei Versionen sollen das Freiluftvergnügen mit geöffnetem Verdeck noch intensiver machen.

          BMW legt nach im Luxussegment und lässt dem 8er Coupé im Mai das Cabriolet folgen. Der offene 8er soll das Freiluftvergnügen mit geöffnetem Verdeck noch intensiver machen, gleichermaßen aber auf der Langstrecke ein Höchstmaß an Komfort bieten. Zwei Versionen des 4,85 Meter langen Viersitzers sind im Angebot, für 108.000 Euro gibt es einen Sechszylinderdiesel mit 320 PS, 133.700 Euro kostet der M850i xDrive mit seinem 530 PS starken V8-Turbobenziner.

          Wie schon das Coupé betont auch das Cabrio die Breite. Das gelingt mit dem flachen Verdeck besonders gut, wenngleich es großgewachsenen Passagieren im Fond strikte Grenzen setzt. Ohnehin ist die Reise auf den beiden Einzelsitzen hinten nichts für Jammerlappen. Entweder nervt das knappe Platzangebot, oder der Fahrtwind zaust den Schopf. Zwei sind an Bord besser aufgehoben, dann kann auch das serienmäßige und effektive Windschott eingehängt werden. Aufpreispflichtig sind dagegen die Nackenwärmer, der Fön in den vorderen Kopfstützen soll das Offen-Fahren bei kühler Witterung angenehmer machen. Die voluminöse Stoffkappe samt ihrer Mechanik, die sie 15 Sekunden nach dem Tastenbefehl zum Öffnen und bis Tempo 50 km/h im Verdeckkasten abgelegt hat, drückt zusammen mit den Versteifungen im Unterboden auf die Waage. Drei Lagen Textil und eine zusätzliche Akustikschicht senken das Fahrgeräusch fast auf das Niveau des geschlossenen 8ers, aber das Cabrio wiegt 250 Kilogramm mehr als das Coupé. Der M850i bringt es auf 2015 Kilogramm Leergewicht. Es kann anständig zugeladen werden, bis zu 530 Kilogramm dürfen mit. Koffer und Taschen lassen sich im 350 Liter großen Kofferraum verstauen, zum Transport von Sperrgut klappen die Rückbanklehnen geteilt nach vorn.

          Der Dreiliterdiesel und erst recht der 4,4-Liter-V8 gehen lässig mit dem Fahrzeuggewicht um. 680 Nm Drehmoment stemmt der Selbstzünder, der Benziner bringt es auf 750 Nm, in Verbindung mit der achtstufigen Automatik ist in jeder Fahrsituation genügend Kraft vorhanden, die vom obligaten Allradantrieb sicher in Vortrieb umgesetzt wird. Der 840d beschleunigt in 5,2, der M850 in nur 3,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Beide werden bei 250 km/h abgeregelt, sehr unterschiedlich ist ihr Verbrauch. Während der Diesel mit 6,3 Liter Treibstoff klarkommt, verlangt der V8 nach Norm 10 Liter Benzin für 100 Kilometer.

          Neue Öffnungszeiten im 8er BMW. Bilderstrecke

          Die Grundausstattung ist anständig, die Liste der Extras dennoch lang. Darin ist unter anderem vermerkt, dass nur weißer Lack frei zu haben ist, alle anderen Farben kosten wenigstens 1100 Euro mehr.

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