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Autosalon Genf : Delikatessen am See

  • -Aktualisiert am

Audi Allroad quattro Bild: Hersteller

Zur Genfer Automesse treffen sich Kenner und Könner. Kunden und Industrie warten auf frühlingshafte Signale des Maktes - und feiern viele Weltpremieren.

          4 Min.

          Der Connaisseur der Autowelt geht jetzt nach Genf. Vom 3. bis zum 13. März wird dort der 75. Autosalon gegeben, ein Stück in vielen Akten auf etlichen Bühnen. Überall nur Hauptdarsteller, das Publikum muß nicht verzagen, wir bieten Orientierungshilfe.

          Audi feiert 25 Jahre quattro-Antrieb, eine Technik, die mehr ist als ein Marketingeinfall. Die Studie Allroad quattro ist einen näheren Blick wert. BMW zeigt den neuen Dreier und den M6 sowie den erfrischten 7er. Als Spitzenmodell des neuen Einser wird der 130i mit einem 190 kW (258 PS) starken Sechszylinder für den eiligen Menschen vorgestellt.

          Focus ST soll Kompakt-Kollegen die Schau stehlen

          Traditionell groß und stark geben sich die französischen Hersteller in Genf. Citroen präsentiert die Oberklasse-Limousine C6, die "Vibrateurs d'Automobile" rüsten auch ihr im November zu den Händlern kommendes Spitzenmodell mit einem Infrarot-Spurassistenten aus, der den Fahrersitz zum Zappeln bringt, wenn der Chauffeur den vorschriftsmäßigen Weg nicht einhält. Für Vortrieb sorgen ein Dreiliter-V6 mit 155 kW (211 PS) und der Vierzylinder-Diesel mit 150 kW (204 PS). Der Dodge Caliber feiert seine Europa-Premiere, der 4,14 Meter lange Wagen kommt mit Vierzylinder-Benzinern von 103 kW und 125 kW (140/170 PS). Der SUV Nitro basiert auf dem Jeep der Schwestermarke Jeep und wird von einem 3,7-Liter-V6 angetrieben. Das Schau-Modell ist nahe am Serienstand, Markteinführung ist erst im kommenden Jahr.

          Audi Allroad quattro Bilderstrecke
          Autosalon Genf : Delikatessen am See

          Bei Ford soll der Focus ST seinen sportlichen Kompakt-Kollegen die Schau stehlen. Was ihm mit einem von Volvo stammenden, 162 kW (220 PS) starken Fünfzylinder-Triebwerk vielleicht gelingen wird. Der Minivan Galaxy bekommt einen auf 110 kW (150 PS) erstarkten Dieselmotor. Land Rover zeigt den neuen Range Rover Sport, seine Preise liegen zwischen 48600 und 76700 Euro.

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          Bei Fiat ist der neue Croma zu bewundern, der 4,75 Meter lange Wagen zielt auf das Segment der gehobenen Mittelklasse und teilt sich die Basis mit dem Opel Signum. Alfa Romeo stellt den Nachfolger des 156 vor, der 159 heißt. Außerdem ist das Coupe Brera zu sehen, es kommt im Herbst. GM tritt mit kräftigem Schulterschluß auf. Die Tochtermarke Cadillac zeigt den BLS (B-Cass Luxury Sedan), der gegen BMW Dreier und Mercedes-Benz C-Klasse fahren soll. Er wird im Saab-Werk in Trollhättan gefertigt und basiert auf dem 9-3 der Schweden-Marke. Im Februar soll der Wagen für etwa 29000 Euro an den Start gehen. Bei Saab zeigt man den neuen SportCombi. Der 2,8-Liter-V6 mit Turbolader hat seinen ersten Auftritt mit 184 kW (250 PS). Weltpremieren feiern der Chevrolet Matiz und der kräftige Astra OPC von Opel (177 kW/240 PS). Sein Debüt gibt in Genf der neue Zafira.

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