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Autobörsen im Test : Mobile.de ist das beste Gebrauchtwagenportal

Schrottlaube oder noch ganz gut? Auf Gebrauchtwagenportalen können Privatleute ihre alten Autos an den Mann bringen. Bild: Sick, Cornelia

Ein umfangreicher Test in der F.A.S. hat die acht wichtigsten Autobörsen verglichen. Mobile.de schneidet am besten ab, Webauto landet auf dem letzten Platz. Was das eigene Auto wert ist, können Leser mit einer kostenlosen Aktion in der F.A.S.-Ausgabe am kommenden Sonntag herausfinden.

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          Was kostet neu 21.000 Euro und drei Jahre später gebraucht nur noch 11.000 Euro? Richtig, ein Golf-Viertürer mit ordentlicher Ausstattung, ganz ohne Macken. Und wo gibt es solche Autos? Am besten auf einem der zahlreichen Gebrauchtwagenportale. Acht wichtige solcher Autobörsen gibt es in Deutschland. Sie unterscheiden sich im Umfang des Angebots, in den Kosten für eine Anzeige, den Abfragemöglichkeiten und der Bedienungsfreundlichkeit. Welches dabei das beste ist, zeigt ein umfangreicher Test, der in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung am kommenden Sonntag veröffentlicht wird.

          Dyrk Scherff
          Redakteur im Ressort „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Testsieger des Vergleichs aller acht Autobörsen ist demnach Mobile.de vor Autoscout24 und Kalaydo. Mobile.de glänzt mit einer übersichtlichen Seite und nur wenigen Schritten, bis eine Anzeige eingestellt ist. Für Autosuchende interessant: Der „Email-Suchauftrag“ schickt 28 Tage lang täglich neue Inserate, die dem Suchprofil entsprechen. Den letzten Platz belegt webauto.de.

          Mehr Fotos kosten extra

          Autoscout24 und Mobile.de sind die größten Autobörsen. Sie haben im Monat mehr als sechs Millionen Besucher auf ihren Seiten und mehr als eine Million Fahrzeuge im Angebot. Aber auch quoka.de und gebrauchtwagen.de haben zumindest mehrere hunderttausend Autos zu bieten. Quoka hat zudem viele Besucher auf seinen Seiten, weil sie Kleinanzeigen zu anderen Themen einstellen. Auch bei Kalaydo ist das so.

          Auf der Preisseite gibt es einige Überraschungen. Für die Kaufinteressenten sind die Seiten kostenfrei, für die Verkäufer aber nicht immer. Für Privatinserate gibt es meist eine kostenlose Variante, sie beschränkt aber oft die Zahl der Autobilder, die man anhängen kann. Wer mehr Bilder einstellen will, muss bezahlen.

          Mit F.A.S. kostenlos Wert des eigenen Wagens ermitteln

          Wer die für ihn ideale Gebrauchtwagenbörse gefunden hat, sollte vor einem Verkauf ausführlich die Preise recherchieren. Am besten geht das mit einer Preisabfrage über die bekannte Schwacke-Liste. Sie ermittelt Durchschnittspreise auf Basis der Angebote in den Autobörsen und bei den Händlern. Die Liste berücksichtigt dabei auch alle möglichen Sonderausstattungen. Eine solche Preisabfrage kostet 7,90 Euro.

          Die Leser der Sonntagszeitung erhalten sie nun für eine Woche kostenlos. Persönliche Daten müssen dazu nicht angegeben werden. Die Einzelheiten der Aktion und wie man daran teilnehmen kann, liefert die Printausgabe der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung am kommenden Sonntag im Teil „Geld & Mehr“. Dort sind auch weitere Details des Autobörsenvergleichs zu lesen.

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