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Aus der Marktforschung : Opel liegt zum ersten Mal über dem Branchendurchschnitt

Toyota-Fahrer sind die zufriedensten Autokäufer in Deutschland. Das ergab auch die diesjährige Studie der amerikanischen Marktforscher von J.D. Power. Mehr als 24000 Autofahrer waren schriftlich befragt worden - 9000 mehr als im vergangenen Jahr.

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          Toyota-Fahrer sind die zufriedensten Autokäufer in Deutschland. Das ergab auch die diesjährige Studie der amerikanischen Marktforscher von J.D. Power. Mehr als 24000 Autofahrer waren schriftlich befragt worden - 9000 mehr als im vergangenen Jahr. Wie zu erwarten, erreicht Toyota bei der Gesamtbewertung mit 844 von 1000 möglichen Punkten den Spitzenplatz vor Mazda (816), Subaru (815) und Honda (811). Die deutschen Hersteller Audi, BMW, Mercedes-Benz und Opel (zum ersten Mal) sind immerhin besser als der Branchenschnitt. Siegermodelle in ihren jeweiligen Segmenten sind der Honda Jazz, der Toyota Corolla, der Toyota Avensis, der Peugeot 607, der Porsche 911, der Mazda Premacy und der Toyota RAV4. Das beste Ergebnis überhaupt erzielt der Corolla mit 85,9 von 100 möglichen Punkten. Die detaillierten Ergebnisse finden sich im aktuellen Heft der "mot" (2,50 Euro).

          Boris Schmidt

          Redakteur im Ressort „Technik und Motor“.

          Die Studie, die zum dritten Mal in Deutschland in Kooperation mit der Fachzeitschrift "mot" erarbeitet wurde, untersucht die Kundenzufriedenheit von Neuwagenkäufern anhand von 77 Kriterien. Nur Modelle, von denen mindestens fünfzig Fragebögen vorliegen, kommen in die Auswertung. Die Kriterien werden in vier Kategorien mit unterschiedlicher Gewichtung zusammengefaßt: Qualität und Zuverlässigkeit (30 Prozent); Attraktivität (Leistung, Design, Komfort - 25 Prozent); Zufriedenheit mit dem Vertragshändler (23 Prozent); Unterhaltskosten (22 Prozent).

          Überraschen mag vor allem der Spitzenplatz des Peugeot 607, er erreicht diesen aufgrund seines guten Abschneidens in puncto Außen- und Innendesign. Auf dem Treppchen sind in diesem Segment übrigens der oft gescholtene 7er-BMW und der BMW 5er.

          David Sargent, Chef der europäischen Aktivitäten von J.D. Power und Mitinhaber, sagte in einem Gespräch mit dieser Zeitung, daß sich die Kundenzufriedenheit im allgemeinen gut entwickelt habe. Der Gesamtschnitt verbesserte sich um fünf Prozent. Und obwohl die japanischen Marken in Deutschland wie in Amerika vorne liegen, hielten sich die deutschen Premiummarken sehr gut, insbesondere BMW. Daß sie nicht ganz vorne landen, habe natürlich auch mit dem höheren Anspruch dieser Kunden an ihre Fahrzeuge zu tun. Gute Ergebnisse erziele auch Mitsubishi, trotz des vielen Ärgers um das Unternehmen.

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