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Audi Q7 : Das große Q ein wenig gestreichelt

Dickmann: Neuer Audi Q7. Bild: Hersteller

Audi überarbeitet den Q7: Neue Konturen und Updates bei Assistenz und Infotainment schärfen das Profil. Das Topmodell SQ7 TDI trumpft mit einem V8 auf.

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          Das große Q steht bei Audi seit 2005 für seine SUV-Baureihe. Numerisch gesehen, ist der im vergangenen Jahr lancierte Q8 offensichtlich das Topmodell, doch das SUV-Coupé nimmt eine Sonderstellung ein. Es ist nur 4,99 Meter lang, während der Q7 5,06 Meter misst und die Möglichkeit einer dritten Sitzreihe bietet.

          Boris Schmidt

          Redakteur im Ressort „Technik und Motor“.

          Dieser große Q7 war vor 14 Jahren das erste SUV aus dem Hause Audi. Die kleineren Q2, Q3 und Q5 folgten später. Ganze zehn Jahre lief die erste Baureihe, nun wird der zweiten Generation aus dem Jahr 2015 eine umfangreiche Überarbeitung zuteil. Das Exterieur-Design wird angepasst, auch der Q7 bekommt jetzt den großen Singleframe-Grill in Oktagonform. Damit wirke er noch kraftvoller, glaubt Audi. Neben anderen Änderungen gibt es neue Konturen für die Scheinwerfer, die nun optional mit HD-Matrix-LED-Technologie zu haben sind. Auch das Heck ist neu gestaltet.

          Der neue Q7 kommt Mitte September zu Preisen ab 66.900 Euro auf den Markt. Alle Motoren im großen SUV sind mit einer Achtstufen-Automatik kombiniert, permanenter Allradantrieb ist selbstverständlich, eine Luftfederung ist optional. Zum Marktstart stehen nur zwei Dieselmaschinen zur Wahl, es folgen ein Benziner und später ein Plug-in-Hybridmodell auf Basis des V6-TFSI. Das Einsteigermodell Q7 45 TDI – die neue Audi-Nomenklatur bleibt eine Pein – bietet 231 PS und ein maximales Drehmoment von 500 Newtonmetern. Der Q7 50 TDI für 69.900 Euro schickt 286 PS an die Räder. Beide Maschinen sind V6-Zylinder mit 3,0 Liter Hubraum. Wie der 55 TFSI (340 PS) sind sie sogenannte Mild-Hybridmotoren, was den Verbrauch jeweils um gut einen halben Liter auf 100 Kilometer senken soll. Es gibt keinen konventionellen Anlasser mehr, sondern einen Riemen-Starter-Generator, der ein 48-Volt-Bordnetz versorgt und zudem beim Verzögern Leistung in einen kleinen Akku einspeisen kann. Auch der Q7 kann jetzt bis zu 40 Sekunden „segeln“, also mit deaktiviertem Motor rollen. Start-Stopp arbeitet schon bei Tempi unter 22 km/h.

          5,06 Meter Länge bieten die Möglichkeit einer dritten Sitzreihe. Bilderstrecke

          Das Update nutzt Audi zudem, um den Q7 auch hinsichtlich der Assistenzsysteme und des Infotainments auf den neuesten Stand zu bringen. Neu ist unter anderem der Notfallassistent, der den Q7 zum Stehen bringt, wenn der Fahrer keine Reaktion mehr zeigt. Und der Q7 versteht jetzt auch Alexa von Amazon. Eine Sonderrolle spielt der SQ7 TDI mit seinem 4,0-Liter-V8-Motor, 435 PS und einem maximalen Drehmoment von 900 Newtonmeter. Das sportliche Spitzenmodell kostet ab 94.400 Euro. Der SQ7 TDI startet ebenfalls im September.

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