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Audi A1 : In der Wachstumsphase

  • -Aktualisiert am

Die zweite Generation des Audi A1 Bild: Kirchberger

Der Audi A1 streckt sich in der zweiten Generation. Die Bugpartie ist flacher und kantiger geworden. Es kommt kein Diesel und kein Quattro.

          Die zweite Generation des Audi A1 ist an den Start gegangen. Der Kleinwagen ist um gut fünf Zentimeter auf 4,03 Meter gewachsen, der Radstand hat gleich um 9,4 Zentimeter auf 2,56 Meter zugelegt. Das geht zugunsten des um 65 auf 355 Liter gewachsenen Kofferraumvolumens. Passé ist jedoch der Variantenreichtum der Modellreihe, es werden ausschließlich Viertürer angeboten. Für diese Version hatten sich zuletzt mehr als 80 Prozent der Kunden entschieden. Dieselmaschinen sind nicht mehr im Angebot.

          Die Bugpartie des A1 ist flacher und kantiger geworden, wer nicht Freund der Marke ist, könnte beim Plastik-Grill an einen Vergleich mit Verpackungsmaterial aus dem Baumarkt denken. Der Innenraum wirkt bis auf die Türverkleidungen aus Hartplastik höherwertig, an Bord sind die gängigen Assistenten aus dem automobilen Oberhaus, auch das digitale Cockpit ist jetzt im A1 angekommen.

          Das variable Fahrprogramm „Drive Select“ ist auf Wunsch mit von der Partie. Wie erste Probefahrten zeigten, stören bei sportlicher Fahrweise die langen Wege der Schaltung und beim entspannten Cruisen die lauten Abrollgeräusche der Reifen. Immer dagegen erfreut die perfekt abgestimmte Lenkung mit Präzision und Einfühlungsvermögen.

          Um gut fünf Zentimeter auf 4,03 Meter gewachsen. Bilderstrecke

          Vier Turbo-Benzinmotoren sind für den kleinsten Audi vorgesehen, von denen beim Verkaufsstart allein der Einliter-Dreizylinder mit 115 PS zum Preis von 21 550 Euro zu haben sein wird. Die Einstiegsversion, bei der es die Maschine gleichen Hubraums auf 95 PS bringt, soll für weniger als 20 000 Euro angeboten werden. Für sie liegt aber noch keine Zulassung des Kraftfahrt-Bundesamts vor. Die fehlt auch noch für den 1,5-Liter-Vierzylinder mit 150 PS und das 200 PS starke Spitzentriebwerk.

          Ein ähnliches Schicksal muss unterdessen der jüngst vorgestellte Audi Q3 erdulden, der bislang ebenfalls nur mit der 150-PS-Motorisierung verkauft werden darf. Nach den Diesel-Querelen gehört Audi offensichtlich nicht zu den Lieblingskunden des Flensburger Auto-Amts.

          Die Basisversion des A1 hat eine manuelle Fünfgangschaltung, die übrigen Modelle kommen mit Sechsgang- oder dem S-tronic-Doppelkupplungsgetriebe mit sechs oder sieben Gängen. Nicht nur der Diesel ist keine Option für den A1, auch auf Quattro-Antrieb muss verzichten werden.

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