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Aston Martin DBX : Ein neuer Wagen für 007?

Der DBX steht auf einer neuen, maßgeschneiderten Plattform aus Verbundaluminium. Bild: Hersteller

Die 106 Jahre alte britische Marke Aston Martin betritt mit dem DBX Neuland. Für die Produktion des SUV hat das Unternehmen sogar ein eigenes Werk in Wales gebaut.

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          Die Anzahl der Automarken, die kein SUV in ihrem Programm haben, wird immer kleiner. Zuletzt sind Lamborghini und Maserati auf den Zug gesprungen, jetzt auch Aston Martin. Die 106 Jahre alte britische Marke, deren Produkte so gern von Filmheld James Bond gefahren werden, betritt mit dem DBX Neuland und hat für dessen Produktion sogar ein eigenes Werk in Wales gebaut, das in der nächsten Woche offiziell eröffnet wird.

          Boris Schmidt

          Redakteur im Ressort „Technik und Motor“.

          Der DBX steht auf einer neuen, maßgeschneiderten Plattform aus Verbundaluminium, die entscheidend zu dem relativ geringen Leergewicht von 2,245 Tonnen beiträgt. Das ist freilich immer noch viel, allerdings gehört der DBX auch in die Kategorie „Full Size“ mit einer Länge 5,04 Meter und dem entsprechenden Platzangebot. Er ist der erste große Fünfsitzer von Aston Martin und bietet ein Kofferraumvolumen von mindestens 635 Liter, die Rückbank lässt sich dreigeteilt umlegen.

          Allradantrieb ist selbstverständlich, die Kraft kommt von einem 4,0-Liter-V8-Motor aus dem Hause Mercedes-AMG. Es ist die gleiche Maschine wie im DB 11 und dem neuen Vantage. Die Kraftübertragung obliegt einer Neungang-Automatik, die sich um 700 Newtonmeter Drehmoment bei 2200 bis 5000 Umdrehungen in der Minute kümmern muss. Der Motor leistet 550 PS, das reicht für eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 4,5 Sekunden und 291 km/h Höchstgeschwindigkeit. Wer so fährt, entleert den 85-Liter-Tank schnell, der erschreckende Wert für den Normverbrauch beläuft sich auf 14,3 Liter Super.

          Kategorie „Full Size“ mit einer Länge 5,04 Meter Bilderstrecke

          Auch fürs Gelände habe der DBX Talente, sagt Aston Martin, es gibt entsprechende Fahrprogramme, zwei fürs Abseits, vier für die Straße. Ein Fahrverhalten wie bei einem Sportwagen wird versprochen. Die Luftfederung erlaubt eine Höhenverstellung von 9,5 Zentimetern. Sperren lassen sich das mittlere sowie das hintere Differential. Im Innenraum hält trotz aller Tradition mit viel Glas, Metall und Vollnarbenleder vom langjährigen Partner Bridge of Weir die Moderne Einzug.

          Zwei große TFT-Bildschirme – mit 10,25 und 12,3 Zoll – bereiten die Informationen für den Fahrer auf, Apple CarPlay gehört zum Lieferumfang wie auch ein 360-Grad-Kamerasystem. 64 Farbvarianten in zwei Zonen bietet die Innenraumbeleuchtung. Der DBX kann schon bestellt werden, er kostet 193.500 Euro, ausgeliefert werden die ersten Exemplare im Frühjahr 2020.

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