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30 Jahre ICE : So schnell, schneller geht’s nicht

  • -Aktualisiert am

Deutschlands schnellster Zug: Triebkopf des ICE V, frisch restauriert. Bild: DB AG

30 Jahre nach dem Beginn des ICE-Verkehrs in der Bundesrepublik Deutschland hat die Deutsche Bahn den Intercity Experimental restauriert. Es ist der Zug, mit dem alles begann.

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          Schneller ist seither kein Zug im deutschen Schienennetz gewesen: Mit 406,9 km/h stellte der Intercity Experimental am 1. Mai 1988 den bis heute ungebrochenen Geschwindigkeitsrekord für Eisenbahnfahrzeuge in der Bundesrepublik Deutschland auf. Seine erste medienträchtige Rekordfahrt absolvierte der griffig als „ICE“ abgekürzte Versuchszug schon Ende November 1985. Damals erreichte erstmals ein deutsches Schienenfahrzeug mehr als 300 km/h. „Als wir diese Geschwindigkeitsmarke auf einer Strecke im konventionellen Netz überschritten, da hatte ich feuchte Hände“, sagt Peter Lankes (70). Der Ingenieur für Schienenfahrzeugbau war Mitarbeiter der Projektleitung für den Intercity Experimental und erlebte alles mit.

          Diese Rekorde der achtziger Jahre sind vielen Menschen bis heute in Erinnerung – genauso wie der Auftritt des brandneuen Versuchszugs bei den Feierlichkeiten zum Jubiläum „150 Jahre Eisenbahn in Deutschland“ im Jahr 1985. Seine wichtigste und nachhaltigste Leistung war aber der Beitrag zur Entwicklung des Hochgeschwindigkeitsverkehrs bis zur Inbetriebnahme des ICE 1 im Jahr 1991. Der Intercity Experimental wurde künftig unter dem neuen Kürzel „ICE-V“ geführt, um ihn als Versuchszug von der Serienausführung des Intercity Express mit den Triebköpfen der Baureihe 401 (ICE 1) zu unterscheiden. Er kam nun unter anderem in der Entwicklung des ICE 2 zum Einsatz.

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