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Tech-Talk : Irrlichter

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Finsterkalte Wintertage, durchweht vom Duft der Printen und des Glühweins: Was kann man Hundchen, Akku und anderen zumuten?

          Finsterkalte Wintertage, durchweht vom Duft der Printen und des Glühweins: Kann man dem Hundchen, diesem treuesten Begleiter des Menschen, zumuten, ohne Wärmflasche und Hunde-Anorak im Fahrradanhänger auf die Tour zum Radler-Stammtisch mitzukommen? Die beisammen sitzenden Graubärte haben freilich andere Sorgen, als sich einen Sattel mit Sitzheizung zu wünschen. Beheizte Lenkergriffe wie schon am Motorrad sind ja bereits zu haben – an Pedelecs von Cycle Union etwa, allerdings nur in Kombination mit dem Antrieb von Continental.

          Ein interessanterer Gesprächsgegenstand ist das richtige Einmotten des Akkus während der Monate, in denen der elektrische Stammtischradler Winterpause macht. Hat nicht Bosch kürzlich darauf verwiesen, es sei untunlich, den Akku geladen bis Oberkante Unterlippe zwischen Herbst und Frühjahr ins Regal zu legen? Per Mehrheitsbeschluss beim üblichen Weizenbier gilt die 60-Prozent-Regel: nur zu zwei Drittel den Akku aufladen und alle vier Wochen, wenn sich die Sonne mal kurz zeigt, eine Runde ums Haus drehen. Und ganz, ganz wichtig: den Akku nicht in frostklaren Nächten draußen vor der Tür stehen lassen. Dass man auch bei Eiseskälte und Dunkelheit, wenn weder man selbst noch der Hund noch sonst wer dazu Lust hat, mit dem Tier vor besagte Tür muss, leitet zum nächsten winterlichen Thema über: Allüberall sieht man nicht nur auf den Tannenspitzen, sondern auf und neben Radwegen LED blitzen.

          Treusorgend werden den Fiffis kunterbunte Positionslichter beschert. Prima, bloß wird dabei häufig übersehen: Ein Hund, der von schräg oben betrachtet perfekt illuminiert erscheint, irrlichtert von der Seite oder von vorn gesehen häufig kaum erkennbar durchs Dunkel. Dank Zottelhaar, Schlappohren und Wiesengras am Wegesrand sind Blinklichter am Hund vielfach bloß für die Katz.

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