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Schlusslicht : Intelligent gelöst

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Alt oder jung: Im Wandel der Zeiten. Bild: privat

Er reicht nicht, keine Ahnung zu haben, man muss auch auf den Mond schauen. Dann ergibt sich die künftige Klimasteuer fast von selbst.

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          Dem Sommerloch geht es wie dem Ozonloch, derzeit ist es kein Thema. Im Gegenteil, für eine Woche in der Ferienzeit ist erstaunlich viel los. Zum Beispiel der Kollege, der in der Konferenz eine neue App vorführt, die ihn älter oder vorzugsweise jünger macht. Derlei haben die drei heiteren Damen aus der Union auf dem Gruppenfoto vom Mittwoch nicht nötig – Erfolg macht attraktiv. Wir lernen daraus, dass es in der Politik nicht falsch sein kann, keine Ahnung in der Sache zu haben; sonst könnte niemand Verteidigungsminister werden, die eine Korvette nicht von einer Fregatte unterscheiden kann. Warum dann nicht auch ein überzeugter Fußgänger ohne Führerschein als Verkehrsminister?

          Der könnte sich gleich ganz unvoreingenommen auf den Klimaschutz stürzen und seiner Kollegin aus dem Umweltressort beipflichten: Fliegen ist viel zu billig, her mit den Preisen für Kohlendioxid. Uns kommt dabei jedes Kilo gleich schädlich vor, egal woher es stammt. Deshalb hier die Gretafrage: Ist eigentlich schon mal jemand auf die Idee gekommen, dass für eine Steuer, die Emissionen aus unterschiedlichen Quellen gerecht begrenzen soll, jene erst einmal von allen anderen Abgaben entrümpelt werden müssen? Das kommt dann heraus: Kerosin muss tatsächlich teurer werden, Heizöl und Gas auch. Strom vermutlich billiger. Und heureka, was keiner ahnte: Benzin und Diesel sind, gemessen am CO2-Ausstoß, im Vergleich zu anderen Energien viel zu teuer, also runter mit der Steuer.

          Jetzt werden manche sagen: Leute, der Redakteur ist irre, pflanzt ihm die Elektroden von Elon Musk in den Kopf, damit die künstliche Intelligenz verhindere, dass er solch einen Unsinn schreibt. Keine Sorge, dass es nicht so kommen wird, weiß er auch. Wetten, dass mit der Abgabe fast alles teurer, aber rein gar nichts billiger werden wird?

          Wie denn, kein Wort zur Mondlandung? Die war gar nicht in dieser Woche. Sondern vor fünfzig Jahren.

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