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Wolfgang Porsche auf IAA : VW-Großaktionär schließt Beteiligung an Tesla nicht aus

  • Aktualisiert am

Wolfgang Porsche auf einem Bild aus April 2018 Bild: dpa

Momentan sei Tesla zwar zu teuer, aber man müsse immer alles überlegen dürfen, sagt Wolfgang Porsche – und facht einmal mehr Spekulationen über eine VW-Beteiligung an.

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          Volkswagen-Miteigner Wolfgang Porsche schließt eine Beteiligung an dem Elektroautobauer Tesla offenbar doch nicht aus. „Man muss immer alles überlegen dürfen“, sagte der 76 Jahre alte auf Fragen von Journalisten am Rande einer VW-Veranstaltung am Vorabend der Automesse IAA in Frankfurt. Im Moment sei Tesla jedoch viel zu teuer.

          Volkswagen hatte erst im August einen Magazin-Bericht zurückgewiesen, wonach Vorstandschef Herbert Diess mit einer Beteiligung an dem Elektroautopionier liebäugelt. Derartige Spekulationen seien gegenstandslos. Das Magazin hatte einen ranghohen Manager mit den Worten zitiert, Diess „würde sofort einsteigen, wenn er könnte“.

          30 Milliarden Dollar sind zu viel

          Das Geld sei da, mit der Zustimmung der Großaktionäre, der Familien Porsche und Piëch, sei es aber schwierig. Ein VW nahestehender Banker hatte gesagt, Diess würde zwar gerne Zugriff auf die Softwarekompetenz Teslas haben, es sei aber wohl unmöglich zu rechtfertigen, 30 Milliarden Dollar (27 Milliarden Euro) für das ganze Unternehmen hinzublättern.

          Volkswagen präsentiert auf der IAA den batteriegetriebenen ID.3 erstmals einem breiten Publikum. Der Konzern will in den nächsten Jahren zum Marktführer bei E-Autos aufsteigen.

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