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Erste IAA für den Daimler-Chef : Ola im Härtetest

  • -Aktualisiert am

Die Ruhe vor der Messe: Ola Källenius im provisorischen Daimler-Hauptquartier auf der IAA Bild: Frank Röth

„Wir müssen die Effizienz dramatisch erhöhen“, sagt Ola Källenius und schwört die Belegschaft auf harte Zeiten ein. Die Aktionäre als Eigentümer sollen zugleich höchste Priorität haben. Seine erste IAA als Daimler-Chef hat es in sich.

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          Montag, 9.September: Die Nervosität vor der Premiere. Am Tag bevor die IAA beginnt, erwartet Ola Källenius uns im Backstage-Bereich der Frankfurter Festhalle. Während der Automobilmesse hat Daimler hier das provisorische Hauptquartier aufgeschlagen. Es geht zwei Rolltreppen hoch zu den für Legehennen geeigneten Büros, keine zehn Quadratmeter groß; ein Tisch, vier Stühle, ein Regal mit einem bisschen Grünzeug und Modellautos. Das soll es wohnlicher machen.

          Georg Meck

          Verantwortlicher Redakteur für Wirtschaft und „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Källenius ist noch im Vor-Messe-Modus, die Kleidung leger, die Gesichtszüge sind leicht angespannt. Es wird seine erste Messe als Vorstandsvorsitzender von Daimler. Ende Mai hat er den Stab von Dieter Zetsche übernommen, im November muss er seine Strategie verkünden: Die Finanzwelt wartet sehnsüchtig darauf. Wird er eine Revolution ausrufen? „Nein“, wehrt er ab. „In den drei Monaten, in denen ich im Amt bin, hat sich die Autoindustrie nicht so fundamental verändert, dass wir eine grundlegend neue Strategie brauchten.“

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