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IAA 2015 : Mehr Aussteller, teurere Tickets

  • Aktualisiert am

Bild: dpa

Die Internationale Automobil-Ausstellung (IAA) auf dem Frankfurter Messegelände gilt als Welt-Leitmesse der Autoindustrie. Rund 1100 Aussteller aus aller Welt präsentieren vom 17. bis 27. September ihre Weltneuheiten.

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          Supersportwagen und Elektrozapfsäulen, Leistungsshow und Umweltexkurs, die IAA ist in ihrer 66. Auflage längst mehr als eine reine Automobilausstellung. Seit ihrem Beginn im Jahr 1897, als im Berliner Hotel Bristol acht Motorwagen der Öffentlichkeit vorgestellt wurden, hat die IAA ihr Spektrum kontinuierlich erweitert. Immer aufwendigere Messebauten und exklusive Abendveranstaltungen prägen das Erscheinungsbild auch in diesem Jahr. Nicht zuletzt die deutschen Autohersteller, allen voran der Volkswagen-Konzern mit seinen zwölf Marken, lassen die IAA zu einem Ereignis der Superlative werden.

          Die Kehrseite: Ein so renommierter Hersteller wie Volvo bleibt der Messe fern, weil er offenbar fürchtet, im Konzert der Großen kaum Aufmerksamkeit zu erlangen. Dass es in diesem Jahr mit mehr als 1100 Ausstellern einen neuen Rekord gibt, verdankt der veranstaltende Branchenverband VDA seiner „New Mobility World“, einer offenen Messeplattform für die Mobilität der Zukunft. 150 Unternehmen, darunter zahlreiche Startups zeigen dort neue Antriebskonzepte und die Vernetzung der Fahrzeuge. VDA-Präsident Matthias Wissmann will, wie er sagt, das „Silicon Valley nach Frankfurt“ holen. Für Uwe Ansorge, den Sprecher der „New Mobility World“, geht es um nichts geringeres als die „Transformation der Autohersteller zu Mobilitätsdienstleistern“. Am 17. September treffen sich zudem die Verkehrsminister der G7-Staaten auf dem Forum in der Halle 3.1.

          Im digitalen Zeitalter ist freilich nicht alles virtuell. Mehrere Herstellern bieten Probefahrten an. Audi lädt Messebesucher ein, die neuen A4 und Q7 auf dem Freigelände der Messe erleben zu testen, Volkswagen lässt seinen Hybrid-Passat GTE an ausgesuchten Stationen im Stadtgebiet zirkulieren. Freunde sportlicher Geländewagen können auf einem Offroad-Parcours erleben, zu welchen Fahrmanövern diese Autos fähig sind – die Messebesucher müssen sich allerdings mit Beifahrersitz begnügen.

          Die 66. IAA wird am 17. September von Bundeskanzlerin Angela Merkel eröffnet. Bis zum 27. September sind die Frankfurter Messehallen geöffnet. Auf der letzten IAA vor zwei Jahren wurde 881100 Besucher gezählt. Zu der IAA im Jahr 2011 waren noch 928000 Besucher geströmt. Ob es dieses Mal mehr werden, ist ungewiss. Nach zehn Jahren wurden erstmals wieder die Eintrittspreise erhöht. An den Kassen vor Ort kostet das ermäßigte Nachmittagsticket 4,50 Euro, das Tagesticket am Wochenende kostet 16 Euro. (hpe.)

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