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Proteste gegen IAA : Demonstranten und Sperrungen

Bereits vor dem Beginn der Messe haben Aktivisten gegen die IAA demonstriert. Bild: Lucas Bäuml

Die IAA lockt derzeit tausende Besucher nach Frankfurt. Doch auch Gegner der Automobilausstellung reisen zur Mainmetropole, um zu demonstrieren. Die Polizei rechnet mit Verkehrsbehinderungen.

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          Nicht nur für Besucher der IAA wird es am Wochenende eng – auch Einkäufer, Tagestouristen und alle anderen, die am Samstag oder Sonntag in die Innenstadt wollen, müssen sich auf erhebliche Verkehrsbehinderungen und Einschränkungen einstellen, sowohl auf den Straßen als auch im öffentlichen Nahverkehr. Die Polizei erwartet etwa 20.000 Demonstranten, die in einer Fahrrad-Sternfahrt zum Messegelände fahren wollen. Die angemeldeten Aufzüge und Versammlungen sollen mit einem Großaufgebot begleitet werden, „um die Versammlungsfreiheit zu gewährleisten und entsprechende Verkehrsmaßnahmen durchzuführen“.

          Katharina Iskandar

          Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.

          Das Messegelände selbst ist laut Polizei mit öffentlichen Verkehrsmitteln sowie mit dem Auto über das Rebstockgelände erreichbar. Allerdings fährt nach derzeitigem Stand zwar die U-Bahn-Linie 4 zur Station Festhalle/Messe nach Plan, nicht aber Busse und Straßenbahnen zum Messegelände. Nähere Informationen bietet die Verkehrsgesellschaft VGF auf ihrer Internetseite unter www.vgf-ffm.de und per Twitter.

          Folgende Straßen werden in den nächsten Tagen gesperrt beziehungsweise nur noch eingeschränkt befahrbar sein: Von heute 10 Uhr an sind die Theodor-Heuss-Allee und die Friedrich-Ebert-Anlage auf der linken Spur stadteinwärts gesperrt. Von morgen an werden die Senckenberganlage, die Friedrich-Ebert-Anlage sowie die Theodor-Heuss-Allee ab Varrentrappstraße von sechs Uhr am Morgen bis zum späten Abend in beide Richtungen gesperrt. Laut Polizei wird es am frühen Morgen noch möglich sein, den gesperrten Bereich zu verlassen, hinein kommt jedoch niemand mehr.

          Verkehrsbehinderungen

          Zu Verkehrsbehinderungen kann es morgen auch gegen 13.30 Uhr kommen, wenn sich ein Teil der Sternfahrer an der Ostparkstraße einfinden wird. Von dort aus wollen die Teilnehmer über den Alleenring durch das Stadtgebiet zur Messe fahren, um gegen 14.30 Uhr an der Friedrich-Ebert-Anlage an einer Abschlusskundgebung teilzunehmen. Gegen 13.45 Uhr wird ein weiterer Abschnitt der Sternfahrt an der Nibelungenallee eintreffen, um von dort zur Messe zu fahren. Dafür werden vorübergehend auch Abschnitte der A 648, der A 661 und der B 40 gesperrt. Zusätzlich ist gegen 12 Uhr ein Umzug der Organisation „Naturfreunde Deutschlands“ von der Hauptwache durch die Innenstadt zur Messe geplant, um dort um 14.30 Uhr zur Abschlusskundgebung einzutreffen.

          Für Sonntag kündigt die Polizei ebenfalls erhebliche Verkehrsbehinderungen an. Vor allem rund um das Messegelände wird es zu Einschränkungen im Straßenverkehr kommen, betroffen sind der Platz der Deutschen Einheit, die Straße der Nationen sowie die Friedrich-Ebert-Anlage; die Emser Brücke wird den ganzen Tag gesperrt sein. Die Polizei rät Messebesuchern, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen oder den Beschilderungen auf den umliegenden Autobahnen zu folgen. Informationen zur aktuellen Verkehrssituation gibt es auf den Internetseiten www.rmv.de und www.mainziel.de. Die Polizei informiert per Twitter.

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