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: Handyhörer Retrostar

  • Aktualisiert am

Bild: F.A.Z. - FOTO DIETER RUECHEL

Na endlich! Er wurde auch schon sehr vermißt - der Telefonhörer für das Handy.

          Der technische Fortschritt befindet sich auf manchem Irrweg. Das gilt besonders für die Gerätschaften der Kommunikation, die mehr und mehr zusammenschrumpfen. Das heißt: Der Kunde bekommt für sein Geld immer weniger Ware. Bei modernen Sprechapparaten hat man heutzutage kaum noch etwas in der Hand. Nicht nur Leute mit Gorillapranken beklagen das.

          Glücklicherweise gibt es kluge Köpfe, die erkennen, daß es Zeit ist zur Umkehr, Menschen wie die Entwickler dieses innovativen, formschönen Hörers für Handys. Er ist groß genug, daß man ihn richtig greifen kann, der Lautsprecher liegt gut am Ohr, und das Ende zum Reinsprechen reicht genau bis vor den Mund. All das haben die aktuellen Geräte nicht zu bieten. Der Hörer wird mittels eines Adapters (acht verschiedene sind im Lieferumfang enthalten) angesteckt, und schon kann telefoniert werden.

          Wichtiger Fortschritt

          Man muß sich dann nur noch an die vielen neidischen Blicke der Umstehenden gewöhnen. Auch ist noch eine Lösung zu finden, wo man den Hörer unterwegs verstaut, denn in der Hosentasche eines Mannes wirkt er etwas befremdlich. Damen benötigen eine größere Handtasche. Dennoch ist die Entwicklung wegweisend, und sie darf hier nicht stehenbleiben. Man könnte sich vorstellen, daß auch der Telefonapparat selbst vergrößert wird, vielleicht sogar so weit, daß man den Hörer drauflegen kann, wenn er nicht benötigt wird. Eventuell mit Tasten zum Wählen, die ausreichend dimensioniert sind für die Finger von Erwachsenen. Oder mit einer Art drehbaren Scheibe mit Löchern, in die man zum Wählen die Finger steckt. Das wäre ebenso revolutionär wie praktisch.

          Darüber hinaus könnten Visionen entwickelt werden für computerähnliche, aber einfach zu bedienende Maschinen wie einen Rechner mit Kügelchen auf mehreren Metallstangen im Holzrahmen, was ein übersichtliches Addieren und Subtrahieren ermöglichte. Aber das ist zugegebenermaßen sehr weit in die Zukunft geblickt.

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