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Geschenkideen : In letzter Minute

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Bild: Verlag

Bücher gehen immer, und Bücher gehen auch noch eine Minute bevor das Kaufhaus schließt. Besonders gut eignen sich für ein Geschenk der letzten Minute große und kleinere Folianten, die uns was zu gucken geben.

          5 Min.

          Zehn Yachtklubs werden in unserem ersten Buch vorgestellt, was sie verbindet, deutet der Titel schon an: Sie sind exklusiv. Das bedeutet, dass man nicht einfach mir nichts, dir nichts hineinstiefeln kann, um sich mal umzusehen. Svante Domizlaff öffnet uns die Tür, selbst die zum New York Yacht Club an der 44. Straße in Manhattan und die zur ebenso schwer zugänglichen Royal Yacht Squadron in Britannien. Das Königliche Yacht-Geschwader residiert in einem Clubhaus, das The Castle genannt wird und am Solent auf der Isle of Wight liegt.

          Überaus beeindruckend ist auch das neue, von Lord Norman Foster entworfene Domizil des Yacht Club de Monaco, das wie ein Luxusliner am Port Hercule liegt. Der Real Club Náutico de Palma, der Yacht Club Costa Smeralda, der Royal Ocean Racing Club und der Royal Thames Yacht Club aus London sowie der königlich schwedische Yachtclub Kungliga Svenska Segel Sällskapet sind weitere traditionsreiche Vereinigungen, deren Geschichte, Aktivitäten und Clubhäuser der in Hamburg lebende Autor in seiner unnachahmlichen Weise unterhaltsam beschreibt. Deutschlands Segler sind mit dem Kieler Yacht-Club und dem Norddeutschen Regatta Verein würdig vertreten. (lle.)

          „Exklusive Yachtclubs“. Von Svante Domizlaff, Verlag Delius Klasing, Bielefeld, 160 Seiten, 133 Farb- und drei Schwarzweiß-Fotos, zweisprachig Deutsch/Englisch, Format 31×25 cm, 49,90 Euro.

          Holzig

          Den Deckel nach dem Inhalt des Buches zu gestalten ist eine witzige Idee. Handelt es beispielsweise von Ritterrüstungen, könnte man Blech für die Vorder- und Rückseite wählen. Hier nun liegt eines, das auf den ersten Blick nach Holz aussieht und auch durchweg davon handelt. Genaugenommen von Feuerholz, und warum das „Machen“ desselben den oft schon älteren Herren so viel Freude bereitet. Dem zweiten und dritten Blick hält es auch noch stand, der haptischen Prüfung nicht – die stabile Pappe sieht nur so aus als ob.

          Das ist dann auch schon das einzig Falsche an diesem aus dem Norwegischen übersetzten Werk. Im Plauderton führt Lars Mytting durch die Höhen und Tiefen des Fällens, Hackens und Feuermachens, und fast versteckt finden sich allerlei nützliche Tipps und interessante Fakten rund ums Holz, die man nicht unbedingt wissen muss, aber gern mitnimmt. Zur ersten Gruppe gehört der alte Reifen, der auf dem Hackklotz verhindern kann, dass beim Spalten die Scheite herunterfallen. Oder die Trocknungszeiten – das Holz richtig gestapelt und untergebracht, sind sie kürzer als gedacht.

          Zum Zweiten erfährt der Wissbegierige unter anderem, dass in Bhutan bei weitem das meiste Holz je Kopf verbraucht wird, und was der Holzstapel vor der Tür über den Charakter dessen verrät, der ihn aufgebaut hat. Wer es unbedingt wissen will, kann Details wie den Heizwert einzelner Holzarten den eingestreuten Tabellen entnehmen – in der Praxis nimmt man wohl eher, was verfügbar ist. Nebenbei räumt Mytting mit weitverbreiteten Mythen auf; so wenn es um die Frage geht, ob Holz zu trocken oder zu alt sein kann und deshalb weniger Wärme liefert.

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