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Frank-Holger Appel (hap.)

Fliegen online : Alles Einchecker

  • -Aktualisiert am

Wer heute Flugzeuge besteigt, bucht vorher auf der Homepage oder über die App online. Eigentlich war es ja auch eine schöne Zeit, als die Tickets aus Papier waren.

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          Wer heute Flugzeuge besteigt, tut das nicht mehr unvorbereitet. Die Buchung wird auf der Homepage oder über die App von Lufthansa (komfortabel und logisch) oder Air Berlin (seit der Überarbeitung umständlicher) online aufgerufen. Der Sitzplatz wird am Smartphone ausgewählt und ebendort eingecheckt. Wer Gepäck hat, nutzt den meist schnelleren Abgabeschalter, wer nur Handgepäck hat, läuft einfach durch. Das elektronische Ticket wird auf der Passbook-App hinterlegt, die rechtzeitig vor dem Abflug an selbigen erinnert und auf Knopfdruck den QR-Code auf das Handydisplay zaubert. Das legt man auf den Leser am Flugsteig, und schon ist der Passagier in der Maschine, ohne auch nur mit einem Menschen gesprochen zu haben. Wer das als unheimlich praktisch empfindet, darf sich auf den nächsten Schritt freuen. Air Berlin checkt fortan Besitzer eines Apple iPhone mit der Armbanduhr ein, sofern es sich dabei um eine Smartwatch von Pebble handelt. Das Handgelenk geschüttelt, schon zieht die smarte Uhr ihre Flugdaten vom iPhone und zeigt den Barcode an. Eine Android-Version gibt es noch nicht, sie wird entwickelt. Kleiner, gemeiner Haken: In Ermangelung einer Konformitätsbescheinigung darf die Pebble Watch ausgerechnet in Deutschland offiziell nicht verkauft werden. Eigentlich war es ja auch eine schöne Zeit, als die Tickets aus Papier waren. Aber da hatte Fliegen auch noch etwas von Reisen.

          Holger Appel
          Redakteur in der Wirtschaft, zuständig für „Technik und Motor“.

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