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Schneller Schlau

Das Auto ist out

Von ANNA STEINER, Grafiken: ANNABELLA MOCCIA-TANRIBILIR, JENS GIESEL · 02.08.2019

Früher war das eigene Gefährt ein Symbol der Freiheit. Heute machen viele junge Leute nicht mal mehr den Führerschein. Muss die Autoindustrie um ihre Kunden bangen?

Der 18. Geburtstag ist schon immer etwas Besonderes: Endlich darf man mitbestimmen über den nächsten Bundeskanzler, Kaugummizigaretten durch echte austauschen, Schnaps kaufen – und natürlich Autofahren, was früher ganz besonders als ein Symbol des Erwachsenseins galt. Doch nicht mehr alle dieser einst sehnsüchtig erwarteten Rechte spielen für die Jugend heute noch die gleiche Rolle wie einst.

Konnten es junge Leute noch vor zwanzig Jahren meist kaum erwarten, endlich den Führerschein in der Hand zu halten, um mit Papas Wagen oder dem zum Geburtstag geschenkten Einsteiger-Auto durch die Gegend zu fahren, sieht es heute anders aus. Immer weniger junge Menschen besitzen einen Führerschein, und zur Volljährigkeit wünschen sie sich immer seltener ein eigenes Auto. Auf den Wunschzetteln stehen stattdessen Auslandsaufenthalte und ausgedehnte Reisen auf den obersten Plätzen.

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