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Fahrbericht Škoda Karoq : Volkes Wagen

Skoda Karoq Bild: Helge Jepsen

Viel Platz, anständige Motorisierungen und ein gefälliges Design: Der Škoda Karoq bringt Zutaten für ein erfolgreiches Auto mit. Aber das Topmodell 2.0 TSI ist teuer. Und laut.

          4 Min.

          Nach der Wende hat sich Škoda als Automarke aus dem Osten Europas im Kreis der Großen etablieren können. Mit Abstrichen ist das auch Dacia gelungen, doch macht ein Škoda in der Garage mehr her als ein rumänischer Renault. Die pfiffigen Tschechen aus Mlada Boleslav behaupten sich selbstbewusst im Konzern-Klüngel von VW, sie spielen heute perfekt die Volks-Wagen-Rolle, die beim ständigen Aufwerten von Golf und Co. in Wolfsburg unter die Räder geraten ist. So startet ein VW Golf nach der jüngsten Preiserhöhung mit fast 30.000 Euro, da ist es kein Wunder, dass der Kunde, der schon immer VW gefahren ist, mal über den Tellerrand hinausschaut.

          Boris Schmidt
          Redakteur im Ressort „Technik und Motor“.

          Da landet er schnell beim Karoq, einem kompakten SUV, das sich seine Plattform mit dem VW T-Roc sowie dem Seat Ateca teilt und mit einer Länge von 4,39 Metern mehr Platz bietet als ein 4,28 Meter langer Golf, und das mit Einstiegspreisen, die rund 3000 Euro unter Golf-Niveau liegen. Zudem ist der Golf eben kein SUV, also kein hochbeiniges Auto mit höherem Aufbau und damit besserer Übersicht sowie gesteigertem Raumgefühl und mehr Platz. Da punktet der Karoq schon wie von selbst. Tatsächlich ist er ein Auto für alle Gelegenheiten, vier Personen kommen gut unter, mit fünfen wird es eng, aber das ist ja in beinahe jedem Auto so. Er qualifiziert sich so als Familienwagen für Mutter, Vater und zwei Kinder.

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