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: Elektroschockspiel

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Bild: F.A.Z. - FOTO DIETER RUECHEL

Spiel, Spaß und eine verträgliche Voltzahl garantiert das Elektroschockspiel.

          Man kann darüber diskutieren, ob das Spiel "Power Shock" das Richtige zum Fest der Liebe ist. Aber das Leben ist nicht immer nur nett zu einem. Es geht darum, durch schnelles Reagieren anderen einen Elektroschock zukommen zu lassen. Zwei bis vier Spieler nehmen sich einen der Griffe aus der von Batteriestrom versorgten Basisstation und lauschem dem Geheul einer Sirene. Sobald die verstummt, muß schnell ein Knopf gedrückt werden. Wer zu früh dran ist oder als letzter, bekommt einen Stromstoß, haha!

          In der schwächeren Einstellung ist das ein harmloses Kribbeln, in der stärkeren aber so deutlich zu spüren, so daß Weicheier unter den Mitsadisten erschreckt ihren Griff fallen lassen. Das Merkwürdige an dem Spiel ist, daß es das nicht schon viel früher gab. Einen Vorläufer kennt man aus einem James-Bond-Film - "Sag niemals nie" von 1983 -, wie sich die 007-Freunde im Archiv zu erinnern meinen: atomare Bedrohung durch Klaus Maria Brandauer, Duell mit Sean Connery am Elektroschocker. Unser Versuch, die Welt zu retten, ist daran gescheitert, daß die Dame des Hauses seit dem zweiten Stromstoß auf ihrem elektrischen Küchenstuhl nicht mehr mitspielen will.

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