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Lösungen für Lastwagen : Der Wasserstoff-Verbrennungsmotor steht in den Startlöchern

  • -Aktualisiert am

Überwiegend Kopfsache: An den eingezeichneten Stellen wird der Lastwagenmotor von MAN für den Wasserstoffbetrieb umgerüstet. Die Veränderungen sind überschaubar, allerdings sinkt die Leistung etwas. Bild: MAN / F.A.Z.-Bearbeitung Sieber

Auf dem virtuellen Wiener Motorensymposium zeigt sich: Der Wasserstoffmotor steht in den Startlöchern. Die Lösungen für Lastwagen sind schon betriebsbereit.

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          Konjunktive sind unter faktenorientierten Ingenieuren unbeliebt. Dennoch waren „könnte“ und „würde“ die am häufigsten genannten Wörter auf dem diesjährigen Wiener Motorensymposion, in dessen Zentrum dieses Mal die Wasserstoffantriebe standen. Dass sich der Indikativ so rar machte, liegt vor allem daran, dass momentan nur wenige Politiker den Wasserstoff-Einsatz im Verkehrssektor befürworten. Die Motorentwickler ficht das nicht an. Andreas Kufferath von Bosch berichtete davon, dass allein sein Unternehmen weltweit aktuell an 79 Projekten arbeitet, in denen das Potential der Wasserstoffverbrennung im Hubkolbenmotor untersucht wird.

          Lukas Walter von MAN bekräftigte, dass der Lastwagenher­steller weiterhin sowohl auf die Brennstoffzelle als auch auf den Wasser­stoffmotor setzt. Hauptargument für den Verbrenner sei die schnellere Verfügbarkeit. „Wasserstoff-Verbrennungsmotoren werden im Jahr 2030 die gleichen Lebenszykluskosten aufweisen wie heutige Dieselmotoren“, prognostizierte Walter. Allerdings setze diese Kalku­lation voraus, dass der Preis für grünen, aus Sonnen- oder Windstrom herge­stellten Wasserstoff auf vier bis fünf Kilo sinkt, also etwa auf die Hälfte des aktuellen Niveaus.

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