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Welcher Hybrid soll es sein? : Mit der Kraft der zwei Herzen

Lästig, aber nötig: Der Gang zur Steckdose bleibt Besitzern von Hybridautos nicht erspart. Bild: dpa

Wer sich für ein Elektroauto interessiert, kann zwischen verschiedensten Modellen wählen. Plug-in-Hybrid, Mild-Hybrid und Hybrid sind nur ein paar Beispiele. Diese Vielfalt kann schnell verwirren.

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          Das Beispiel mit den zwei Herzen wird für Plug-in-Hybride gern genommen. Und es ist ein stimmiges Bild. Das Auto wird von zwei Maschinen angetriebenen, die jeweils für sich allein arbeiten können, es gern aber auch zusammen tun. Das wichtigste an einem PHEV, die Abkürzung steht für Plug-in-Hybrid Electric Vehicle, ist ohne Zweifel die Fähigkeit, mehr als nur um die Ecke rein elektrisch fahren zu können. Mindestens 40 Kilometer müssen es sein, um in den Genuss der staatlichen Förderung beim Kauf zu kommen. Das schaffen auch alle modernen PHEV, der 3er-BMW kommt zum Beispiel rund 60 Kilometer weit. Audi kündigt an, dass kommende PHEV gut 80 Kilometer elektrisch fahren, die neue S-Klasse von Mercedes soll sogar 100 Kilometer schaffen.

          Boris Schmidt
          Redakteur im Ressort „Technik und Motor“.

          Das hängt natürlich immer von der Größe der Batterien ab, die viel kleiner sind als bei reinen Elektroautos. So um die 15 bis 20 kWh betragen in der Regel die Kapazitäten. Bauraum ist bei den Plug-in ein hohes Gut. Leichte Abstriche beim Kofferraumvolumen müssen in der Regel gemacht werden, irgendwo muss die Batterie ja hin, aber auch noch der Tank und der Auspuff für den Verbrennungsmotor. Fast alle PHEV arbeiten mit einem Benzin-Aggregat als Kompagnon für den Elektromotor, ein Diesel als Partner wäre technisch möglich und wird vereinzelt angeboten (Mercedes-Benz); das Verheiraten der Systeme ist technisch noch aufwendiger, ein Diesel ist generell teurer als ein Benziner, und Audi argumentiert, man baue für den Weltmarkt, und der Selbstzünder als solcher ist in vielen Ländern traditionell nicht gern gesehen.

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