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Mercedes EQT : Das Trio électrique ist komplett

Gemeinschaftswerk: Mercedes EQT mit Genen von Renault. Bild: Hersteller

Mercedes bringt ein neues Elektroauto nach dem anderen. Nach dem EQB und dem EQS wurde jetzt der EQT angekündigt, der als Studie sogar schon debütieren durfte. Auf den Markt kommt er erst 2022.

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          Bei Daimler überschlagen sich momentan die Ereignisse. Ein neues Elektroauto nach dem anderen feiert sein Debüt, EQA, EQB, EQS und jetzt der EQT. Auf diesen muss der Kunde aber noch bis zum Sommer 2022 warten, gestern wurde aber eine seriennahe Konzeptstudie schon mal gezeigt.

          Boris Schmidt
          Redakteur im Ressort „Technik und Motor“.

          Der EQT gehört in die Van-Sparte von Mercedes-Benz, wie sein großer Bruder EQV, der elektrischen V-Klasse. Technisch gesehen ist er aber ein Ableger des neuen Mercedes-Benz Citan, der in diesem Sommer debütiert. Daraus folgt eine Verwandtschaft mit Renault, entspringt doch der Citan aus einem Joint Venture zwischen dem französischen Hersteller und Daimler. Der EQT soll in einem Renault-Werk in Maubeuge nahe der belgischen Grenze das Licht der Welt erblicken. Versprochen wird ein vollwertiger „Premium-Mercedes“ mit dem modernsten MBUX, einem hochwertig gestalteten Innenraum, und auch bei den Assistenzsystemen sei man à jour, heißt es.

          Über die Größe der Batterie und die Anzahl der vorgesehenen Leistungsvarianten und ob Allradantrieb vorgesehen ist, wird noch nicht gesprochen. Fest steht die Länge von 4,95 Meter bei einer Breite von 1,86 und einer Höhe von 1,83 Meter. Sieben Sitze sind möglich, in den Fond gelangt man über Schiebetüren. Sie öffnen wie die Heckklappe aber mechanisch. Eine zweite, kürzere Variante mit dann nur zwei Sitzreihen ist zudem geplant.

          Das Heck trägt ein durchgehendes Leuchtenband. Bilderstrecke
          Neu vorgestellt : Mercedes EQT

          Das Concept Car besticht mit weißem Leder-Interieur, einem riesigen Glasdach und steht auf 21-Zoll-Felgen. Die Front ist im EQ-Stil gehalten, hinten prangt es das typische umlaufende Leuchtenband. Ob das elektrische Longboard, das im Heck unterflur liegt, im Serienmodell als Option angeboten wird, sei unwahrscheinlich, aber nicht völlig ausgeschlossen, wird mitgeteilt. Technisch ist der EQT mit dem EQV nur bedingt verwandt, wichtig sei jedoch, dass es den neuen Mercedes-Benz Citan außer mit konventionellen Antrieben ebenfalls als rein elektrisches Modell geben werde, das ebenfalls 2022 auf den Markt kommt.

          Damit sei dann das elektrische Lieferwagen-Trio der Van-Sparte, bestehend aus e-Citan, e-Vito und e-Sprinter, komplett. Dazu kommt auch noch die T-Klasse, die Personenwagen-Variante des Citan.

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