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Škodas erstes Elektroauto : Ein Blitzschlag aus Tschechien

Gibt’s nur am Škoda Enyaq: ein beleuchteter Kühlergrill Bild: Hersteller

Škoda zeigt mit seinem ersten Elektroauto Enyaq jede Menge Selbstbewusstsein und nervt VW. Eine gehörige Portion Mut beweist die tschechische Marke im Außendesign – etwa mit einem beleuchteten Kühlergrill.

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          Die tschechische Marke Škoda hat im VW-Konzern schon länger eine ambivalente Position. Sie möchte höher hinaus, also in etwa dorthin, wo Volkswagen ist, was der Marke Volkswagen nicht behagt. Regelmäßig kommen Hinweise aus der Zentrale, die Tschechen mögen sich bremsen, was die nicht tun, sondern sich lieber in einem Absatzrekord nach dem anderen sonnen. Jüngst hat es wieder gekracht, der nicht eben unter mangelndem Selbstbewusstsein leidende Bernhard Maier musste den Chefposten in Mlada Boleslav räumen, Konzernchef Herbert Diess hat diese Machtprobe gewonnen.

          Holger Appel
          Redakteur in der Wirtschaft, zuständig für „Technik und Motor“.

          Das Problem der Positionierung ist damit freilich nicht behoben, schon schlägt der nächste Blitz ein. Mit dem Enyaq betritt Škoda das elektrische Feld um VW ID 3 und ID 4, und wenn der erste Eindruck nicht täuscht, bauen die Tschechen das attraktivere Auto als die Kollegen in Wolfsburg. Nach einigem Vorgeplänkel feiert Škoda nun in Prag Weltpremiere, bis die ersten Autos zu den Kunden kommen, wird es aber Anfang 2021. Zunächst erscheint das SUV, später das nicht minder exaltierte Coupé.

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