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Zukunft des Fernsehens : Die Welt wird es überleben

  • -Aktualisiert am

Familienlagerfeuer 1957, als es nur ein Programm gab. Bild: dpa

Fernsehen mit zwei Programmen war einmal. Jetzt sollen Künstliche Intelligenz, lernende Maschinen und Sprachsteuerung helfen, der Medienflut Herr zu werden.

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          Die Älteren erinnern sich noch: Fernsehen – das war einmal ein Familien-Lagerfeuer, das sich aus überschaubarem Brennstoff speiste. Zwei Programme plus Regionalangebot hielten das Streitpotential um die Auswahl der Inhalte in Grenzen, die Hoheit über die Fernbedienung avancierte erst nach und nach zum Politikum, als zusätzlich die Privaten auf den Plan traten. Lang ist’s her. Heute sind die Fernseher smart, Videoanbieter wie Netflix und Amazon haben den Bildschirm erobert, die TV-Dinos haben sich interaktive Dependancen in Gestalt der Mediatheken zugelegt. Und die Groß-Glotze im Wohnzimmer ist nur noch ein Bildschirm unter vielen: Tablets, Smartphones und Computer-Bildschirme treten als mediale Konkurrenten auf, Spiele-Konsolen und Streaming-Boxen mischen auch als Quellen von Online-Videos mit.

          Braucht es auf den Diversifizierungspfaden der Bewegtbild-Medien nicht Lotsen, die zum individuellen Medienglück führen? Müssen die Programm-Macher nicht exakter erfassen, was ihre Zielgruppen sich wünschen? Muss nicht auch die Werbewirtschaft ihre Botschaften individuell zuschneiden? Welche Techniken hat sie dazu heute schon zur Verfügung – und wer zieht die nötigen Grenzen zum Schutz der Privatsphäre? Über all diese Fragen diskutierte in der vergangenen Woche die TV-Plattform, ein Industrie-Club, der seit drei Jahrzehnten die Evolutionswege der Bewegtbild-Medien flankiert.

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