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Pen E-P7 : Abstieg vom Olympus

  • -Aktualisiert am

Auf den ersten Blick Olympus: die neue Pen E-P7 Bild: Pardey

Die Pen E-P7 erscheint als erstes Kameramodell nach dem Verkauf der Fotosparte von Olympus. Wird nun alles ganz anders?

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          Am Foto-Stammtisch war die Sache mal wieder rasch völlig klar. Im Kreis der graumelierten bis schlohweißen Fanboys, die gern die Marke ihrer eigenen Wahl in den Himmel heben und gegen alle anderen sticheln, hieß es: Sieht aus wie eine Pen F für Absteiger. Das war nun ganz und gar nicht freundlich von der zum Monatsende für rund 900 Euro im „Pancake-Zoom-Kit“ (Gehäuse in Weiß oder Silber: rund 800 Euro) in den Handel kommenden Olympus Pen E-P7 gesprochen. Aber ein Fünkchen Wahrheit war wohl auch dabei. Besonderes Interesse erweckt die Neuerscheinung dadurch, dass sie die erste Kamera ist, die nicht mehr von Olympus, sondern von OM Digital Solutions zu verantworten ist.

          Groß war vor rund einem Jahr das Klagen, als Olympus die Entscheidung verkündete, sich zum Jahreswechsel 2020/2021 von seiner Kamerasparte zu trennen. Übernommen wurde sie von Japan Industrial Partners (JIP) nach ganz ähnlichem Muster, wie JIP zuvor von Sony das PC-Geschäft erworben hatte. Es wurde eine neue Gesellschaft mit einem Namen gegründet, der an Markenbezeichnungen des Vorbesitzers anknüpfte. OM wie „Olympus Maitani“ nach dem Konstrukteur Yoshihisa Maitani hießen die Spiegelreflexkameras von Olympus, OM-D ist die Typenbezeichnung für eine Baureihe der spiegellosen Systemkameras.OM-D war und ist die Typenbezeichnung für die Modelle von Olympus, die als spiegellose Systemkameras mit MFT-Sensor im äußeren Erscheinungsbild einer Spiegelreflex erschienen.

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