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Spracherkennung : Reden und schreiben lassen

Bild: Silke Werzinger

Was anspruchsvolle Spracherkennung kann und was nicht. Ein Blick auf Apps und Programme für Mobilgeräte und die PC-Welt.

          6 Min.

          Tippen, bis die Tasten glühen: In den Zeiten von Homeoffice und Distanz verschriftlicht sich unser Leben. Statt Freunde und Familie zu besuchen, plaudert man in Whatsapp-Gruppen und muss nun mehr tippen denn je. Auch das Gespräch mit Kollegen wird ersetzt durch endlose Nachrichtenketten in unterschiedlichen Kanälen von Microsoft Teams, und auch hier heißt es: schreiben, schreiben, schreiben. Da ist die wöchentliche Skype-Konferenz geradezu eine Wohltat, weil man ausnahmsweise mal wieder reden darf.

          Michael Spehr

          Redakteur im Ressort „Technik und Motor“.

          Wer nicht flüssig und schnell mit zehn Fingern die Tastatur bedient, ist nicht unbedingt gekniffen. Denn man kann ja eine Spracherkennung für sich arbeiten lassen. Die Technik funktioniert mit beiden Smartphone-Betriebssystemen hinreichend gut, solange das Vokabular allgemein bleibt und auf Fachbegriffe verzichtet. Man starte mit dem Mikrofon-Symbol der Bildschirmtastatur. Das Diktieren von Text gelingt in jeder App, die einen Aufruf der Tastatur zulässt, erfordert aber in der Apple-Welt eine Online-Verbindung. Wer einen Androiden nutzt, kann auch „offline“ diktieren, muss zuvor aber die entsprechenden Sprachdateien aufs Gerät laden.

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