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Tech-Talk : Adieu Sekretärin

  • -Aktualisiert am

Soll lästige Anrufer mit Fragen abwimmeln: Google Assistant. Bild: AP

Bald schon sollen Smartphone-Nutzer die Möglichkeit haben ihre Anrufe von einer künstlichen Intelligenz, die dem Anrufer lästige Fragen stellt, entgegen nehmen zu lassen. Doch ist diese Anruf-Sekretärin wirklich von Nöten?

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          Warum wollen Sie ihn sprechen, wird man zu Beginn des Telefonats gefragt. Der Hinweis, dass es sich um eine familiäre Angelegenheit handelt, hilft nicht unbedingt weiter. Die Maschine, die den Anruf entgegengenommen hat, versucht einen abzuwimmeln und will unendlich viele Details wissen.

          Jüngere Zeitgenossen mögen jetzt von Künstlicher Intelligenz sprechen, ältere erinnert das Ganze an strenge Sekretärinnen, die dereinst ihre Chefs vor jedweder Störung von außen zu schützen wussten. Der neue Assistent kommt indes von Google.

          Maschine spricht mit Maschine

          Der Internetkonzern hat vor einiger Zeit sein Duplex vorgestellt, den Anruf-Assistenten, der im Restaurant einen Tisch reserviert oder den Friseurtermin. Das Pendant hat Google noch nicht gezeigt. Man kann diesen neuen Assistenten ohne Namen in der nächsten Telefon-App für Android finden, Stichwort: Call Screening. Google nimmt den eingehenden Anruf entgegen, stellt etliche Fragen und will damit lästige Leute aus Werbung und Marktforschung blockieren.

          Nun warten wir nur darauf, dass demnächst Google Duplex bei dem Google-Anrufassistenten anruft. Maschine spricht mit Maschine. Was kommt dabei heraus?

          Michael Spehr

          Redakteur im Ressort „Technik und Motor“.

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