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Neue Spionagetechniken : Der Spion surft mit

Bislang standen vor allem die Cookies im Zentrum der Kritik. Bild: Frank Röth

Die Werbeindustrie arbeitet mit Cookies und anderen Tricks, um Nutzer im Internet zu verfolgen. Neue Spionagetechniken sind noch raffinierter. Wachsamkeit ist wichtig.

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          Wer sich im Internet bewegt, wird von der und für die Werbung ausspioniert. Werbende wollen wissen, von welchen Websites man kommt, für welche Themen man sich interessiert, welches Geschlecht und Alter man hat und wie hoch das Einkommen ist. Im Kern geht es darum, mit technischen Tricks Nutzer heimlich, ohne Zustimmung mit einem persönlichen Profil zu versehen, Aktivitäten umfassend nachzuverfolgen und solche Daten nicht nur für die eigene Werbung zu nutzen, sondern auch noch an Dritte zu verkaufen.

          Michael Spehr
          Redakteur im Ressort „Technik und Motor“.

          Die Tracking-Tricks der Werbeindustrie haben sich herumgesprochen und werden zunehmend als unerträglicher Eingriff in die Privatsphäre gesehen. Bislang standen vor allem die Cookies im Zentrum der Kritik, kleine Datenpakete, mit denen man von den aufgerufenen Websites als Besucher wiedererkannt wird. Auf diese Weise weiß ein Webdienst, wer sich eingebucht hat und welche Einstellungen er bevorzugt. Stammt ein solches Cookie von der Website, ist es ein First-Party-Cookie.

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