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Smartphones : Das sind die schlauesten Handys

Bild: F.A.Z.

Smartphones heißen die neuen Alleskönner: Unterwegs im Internet surfen, die E-Mail lesen oder in sozialen Netzwerken wie Facebook stöbern. Das sind die wichtigsten Argumente für den Kauf eines Smartphones. Ein kleiner Einkaufsführer.

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          Unterwegs im Internet surfen, die E-Mail lesen oder in sozialen Netzwerken wie Facebook stöbern: Das sind die wichtigsten Argumente für den Kauf eines Smartphones, und mit den aktuellen Modellen macht man nichts verkehrt. Die Handys in Übergröße mit einem opulenten Bildschirm sind derzeit in Mode, noch nie war die Technik so gut. Vor allem das iPhone von Apple hat den Markt angefeuert: Es ist schick, hervorragend verarbeitet und so einfach zu bedienen, dass es selbst derjenige gern in die Hand nimmt, der mit Mobilfunktechnik sonst nichts am Hut hat. Es ist flink eingerichtet, und sein Safari-Browser zeigt fast alle Internet-Seiten wie am PC. Mit ein oder zwei Fingern navigiert man auf dem hochwertigen Display, und mit etwas Übung lässt sich auf einer virtuellen Bildschirmtastatur rasch eine kurze E-Mail schreiben. Zehntausende von Zusatzprogrammen in Apples „App Store“ ergänzen die Basisausstattung des teuren Kleinods, das im Nebenjob zudem ein sehr guter Musikspieler ist.

          Michael Spehr

          Redakteur im Ressort „Technik und Motor“.

          Das iPhone ist das Maß aller Dinge. Kein anderes Gerät ist so intuitiv im Umgang und bietet eine so verführerische Leichtigkeit und Raffinesse. Wer älter ist als - sagen wir 30 Jahre - und keine Zeit hat, sich mit komplizierten Details eines Handy-Betriebssystems zu beschäftigen, liegt hier genau richtig. Was es kann, erledigt es mit Bravour. Aber viele Dinge beherrscht es nicht: Es versteht sich nicht mit hochwertigen Freisprechanlagen, wenn die nach dem sogenannten Sim-Access-Profil funktionieren. Und es kann auch nicht mehrere Dinge gleichzeitig, was sich beim Einsatz als Navigationssystem negativ bemerkbar macht. Zunehmend sorgt ferner die Gängelung von Apple und T-Mobile für Unruhe in der Fangemeinde. Viele Funktionen sind bewusst gesperrt, und Apple hat rund um das iPhone einen goldenen Käfig errichtet, an dessen Gitterstäben viele Kunden vergeblich rütteln.

          Einen Blick auf das neue HTC Hero werfen

          Wer sich nach einer Alternative umsieht, sollte einen Blick auf das neue HTC Hero werfen. Es verwendet das offene und auf Linux basierende Google-Betriebssystem namens „Android“, und der taiwanische Hersteller hat ihm eine zusätzliche Bedienungsoberfläche namens Sense spendiert, die sehr ans iPhone erinnert. Auch hier lässt sich mit Multitouch arbeiten, also mit mehreren Fingern gleichzeitig (aber nicht durchgängig). Die Facebook-Anbindung erlaubt einige Dinge, die geradezu genial sind, etwa die Übernahme dort gespeicherter Adressdaten oder des Fotos der betreffenden Person. Und was auf Facebook geändert wird, ist unmittelbar auf dem Handy aktualisiert. Die Ausstattung ist vollständig, wie beim iPhone taugt die eingebaute Kamera indes nur als Notlösung. Die Zusatzprogramme im Android-Markt bieten manches hübsche Extra, für uns ist Android das derzeit spannendste neue Betriebssystem.

          Das Samsung Pixon 12 trumpft mit seiner Kamera auf

          Apropos Betriebssystem: Nokia will demnächst ebenfalls einige Produkte mit Linux einsetzen. Bis dahin muss man sich mit einem älteren System bescheiden, genannt „Symbian“. Beim N97, dem Flaggschiff aus der Multimedia-Reihe, zeigen sich dessen Nachteile sofort: Es ist unglaublich kompliziert (zum Beispiel beim Umschalten von Wireless-Lan auf UMTS), es ist fehlerhaft (etwa bei der Darstellung der Anruflisten), allerdings haben die Finnen nahezu alles eingebaut, was derzeit im Handy-Bereich zu haben ist. Das mag technikaffine Menschen (unter 30) begeistern. Sie können sich hemmungslos austoben und finden viele Funktionen, die anderswo nicht zu haben sind. Nur sind die Wege zum Ziel beschwerlicher.

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