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Google Pixel 2 XL im Test : Smartphone für Google-Fans und Android-Liebhaber

Die XL-Variante des Google Pixel 2 Bild: Google Inc.

Google wirbt beim Pixel 2 mit der besten Smartphone-Kamera der Welt, bietet neue Exklusiv-Apps und will damit sowohl Apple als auch Samsung die Stirn bieten. Gelingt das?

          5 Min.

          Hätte nicht Huawei am Montag das Mate 10 in München vorgestellt, wäre sicherlich das Pixel 2 von Google in diesem Jahr das letzte Oberklasse-Smartphone von Rang und Namen gewesen. Denn die Konkurrenz hat in diesem Jahr bereits abgeliefert: Samsung, Apple, Sony, HTC und andere haben ihre Flaggschiffe vorgestellt.

          Wie gut sind das Pixel 2 und seine Phablet-Variante XL? Nach einigen Tagen mit dem Pixel 2 XL in der Hand und in der Tasche gab es selten den Moment, in dem dieses Smartphone einzigartig erschien. Es geht uns mit dem Pixel 2 wie mit so vielen Smartphones: Es kann alles ziemlich gut, weniges besser.

          Design

          Google hält weiterhin an dem Design der ersten Baureihe fest. Auf der Rückseite ist das obere Fünftel mit Glas überzogen und in einer anderen Farbe gehalten. Die restliche Fläche darunter hat eine leicht raue Oberfläche, was vermutlich der Tatsache geschuldet ist, dass einem einige Modelle gern aus den Fingern gleiten, weil sie zu rutschig sind. Das Pixel 2 liegt indes recht sicher in der Hand.

          Das Gehäuse wirkt hochwertig und stabil. Im direkten Vergleich mit der S- oder Note-Serie von Samsung zeigt sich allerdings, dass die Anmutung der Koreaner noch edler und feiner ist. Das liegt unter anderem an dem Glasrücken und dem an den Längskanten gebogenen Bildschirm. Das Note 8 kostet nur 60 Euro mehr. Hinzu kommt, dass das Pixel 2 einen sogenannten „Active Edge“ mit „Squeeze“-Funktion hat wie auch das U 11 von HTC. Drückt man den Rahmen mit der Hand kurz zusammen, öffnet das Smartphone eine App. Dazu muss der Rahmen leicht beweglich sein. Im Falle des Pixel 2 startet der Google Assistent.

          Bildschirm

          Auch Google folgt dem Trend, den Bildschirm möglichst groß zu ziehen, damit vom Rand wenig übrig bleibt. Die Umsetzung ist nicht so radikal wie beim iPhone X oder Samsung S 8. Doch es fällt immer wieder auf, wenn man es einschaltet, weil dann der recht schmale „Bezel“ schön zu sehen ist. Er könnte allerdings noch schmaler sein, weil oben und unten noch ein paar Millimeter Platz sind. Das Display ist übrigens nahezu identisch mit dem des G 6 von LG, das ebenfalls ein Verhältnis von 18:9 hat. Eine Überraschung ist das nicht. Das Pixel 2 XL wird von LG gebaut, die kleine Variante übrigens von HTC.

          Das Pixel 2 gibt es in einer Größe von 5 und 6 Zoll Bilderstrecke

          Nur das Pixel 2 XL hat einen Oled-Bildschirm. Um genau zu sein: einen P-Oled-Bildschirm. LG unterscheidet sich von der Konkurrenz, die im Wesentlichen aus Samsungs Amoled-Bildschirmen besteht, indem die Ingenieure eine bestimmte Schicht aus Plastik einsetzen, die bei Samsung und anderen aus Glas gefertigt ist. Dadurch wird der Bildschirm vor allen Dingen etwas dünner. Die optischen Auswirkungen sind gering. Vergleicht man den Bildschirm des Note 8 mit dem Pixel 2 XL, hat man zwei sehr gute Displays mit starken Kontrasten und hoher Auflösung vor sich. Der Bildschirm des Note 8 hat allerdings noch knackigere Farben und strahlt etwas mehr.

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