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S9 und S9+ im Kurz-Test : Samsung sucht den Fortschritt im Dunklen

Bild: FAZ.NET

Die neuen Smartphones Galaxy S9 und S9+ gleichen den alten. Aber die Dual-Kamera hat es in sich. Sie ist sehr lichtempfindlich, kann Superzeitlupe und erzeugt AR Emojis.

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          Samsung ist wieder im Takt. Nachdem im vorherigen Jahr das Flaggschiff aus der S-Reihe wegen des Note7-Debakels mit Verspätung präsentiert wurde, stellten die Koreaner das S9 und S9+ wie üblich am Vortag des Mobile World Congress in Barcelona vor. Wie die anderen Hersteller legt Samsung weiterhin den Fokus auf die Kamera. Drei neue Funktionen sind dabei erwähnenswert, zwei von ihnen beeindruckten beim ersten Ausprobieren und eine davon kennt man schon – allerdings von Sony.

          Wie das Note 8 arbeitet das S9+ mit einer Dualkamera. Dadurch kann das Gerät eine Unschärfe erzeugen, indem eine der beiden Linsen die Entfernung der Objekte misst. Den Rest erledigt Software. Neu ist die umschaltbare Blende: Ob die Öffnung mit f/1,5 oder f/2,4 zum Einsatz kommt, hängt vom Umgebungslicht ab. Ist es dunkler als 100 Lux übernimmt die lichtempfindliche Blende f/1,5. Erste Bilder, die wir in einem sehr dunklen Umgebung ausprobieren konnten, waren beeindruckend. Das Gerät vermag Kontraste abzubilden, wenn die Lichtquelle auf ein Lux sinkt.

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