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Samsung Galaxy S5 im Test : Überragendes Display und überzeugende Kamera

Samsung Galaxy S5: Neue Maßstäbe hinsichtlich Helligkeit, Kontrast, Farbwiedergabe und Betrachtungswinkel Bild: Hersteller

Das Samsung Galaxy S5 ist da. Unsere ersten Eindrücke zeigen: Das Display setzt hinsichtlich Helligkeit, Kontrast, Farbwiedergabe und Betrachtungswinkel neue Maßstäbe. Auch die Kamera überzeugt.

          2 Min.

          Seit Samstag ist das neue Samsung Galaxy S5 in den Händen der deutschen Journalisten. Im Unterschied zu älteren Vorabberichten lassen sich nun die Geräte aus der Serienproduktion beurteilen. Einige Eindrücke und viele Bilder stellen wir hier online bereit, eine umfassende Besprechung mitsamt Fazit erscheint in der gedruckten F.A.Z. vom 15. April.

          Michael Spehr
          Redakteur im Ressort „Technik und Motor“.

          Was einen schon beim Einschalten des neuen koreanischen Spitzenmodells fasziniert, ist die Qualität des großen 5,1-Zoll-Displays in Super-Amoled-Technik. Hinsichtlich Helligkeit, Kontrast, Farbwiedergabe und Betrachtungswinkel werden neue Maßstäbe gesetzt. Auch draußen bei hellem Sonnenschein ist die Ablesbarkeit sehr gut. Eine tolle Leistung, zumal auch die Akkuleistung unter der hellen Darstellung nicht leidet. Erste Erfahrung am Wochenende: trotz langwieriger Einrichtung und viel Spielerei kommt man gut über den Tag. Und dann gibt es ja noch den Graustaufen- und einen Ultra-Energiesparmodus, wir werden berichten.

          Als zweites Detail haben wir ausgiebig die Kamera geprüft. Zur Beurteilung der Bildqualität werden hier eine ganze Reihe von unbearbeiteten Fotos im Vergleich mit Aufnahmen des iPhone 5s gezeigt. Die Fotos wurden zur selben Zeit hintereinander im jeweiligen Automatikmodus geschossen.

          Schattenriss in unterschiedlicher Farbtemperatur: Das iPhone liefert die wärmeren Farben (rechts). Bilderstrecke
          Kameravergleich : Samsung Galaxy S5 und Apple iPhone 5s

          Die rückseitige Kamera des Samsung Galaxy S5 löst mit 5312 x 2988 Pixel auf, das sind 16 Megapixel; das iPhone 5s muss sich hingegen mit 8 Megapixel bescheiden. Bei unseren Vergleichsaufnahmen kam das Apple-Smartphone auf Dateigrößen zwischen 1,8 und 3,2 Megabyte, das Samsung auf 3,8 bis 6,2 Megapixel.

          Bei den im Freien geschossenen Fotos ist der höhere Detailreichtum der Samsung sofort zu sehen. Da lässt sich in der Vergrößerung die kleine Schrift unter dem „Lebensraum Kirchturm“ lesen, während sie auf der Apple-Aufnahme verschwimmt. Im Blick auf die durch Zoom herangeholte Kirchturmuhr sind die Unterschiede ebenfalls sichtbar. Die umgebenden Dachschindeln zeigt das Samsung stärker konturiert.

          Die Software des Galaxy S5 setzt auf härtere Kontraste, es wird stark nachgeschärft. Man beachte die hellen Artefakte rund um die Buchstaben des „Lebensraum Kirchturm“. Die Aufnahmen des iPhone 5s wirken demgegenüber weicher. Etwa in der Gegenlichtaufnahme: Beim iPhone 5s wird die Sonne farbechter gezeichnet, der Lichtabfall erfolgt stufenlos und sehr fein. In der Bildmitte ist die Fachwerkstruktur des Rathauses zwar dunkel dargestellt, aber erkennbar. Beim Galaxy S5 wirkt das Bild kühler, schärfer, die Kassetten des Fachwerks wären wohl erst nach einer Tonwertkorrektur sichtbar.

          Die Lederoptik in vier Farben
          Die Lederoptik in vier Farben : Bild: Hersteller

          Bei Außenaufnahmen spielt das Samsung Galaxy S5 also auf sehr hohem Niveau. Wer die stärkeren Kontraste und insgesamt satteren Farben mag, darf sich auf eine tolle Bildqualität freuen – und wird das Samsung dem iPhone vorziehen. Bei Innenaufnahmen waren wir nicht ganz so glücklich, hier scheint Apple in der Feinabstimmung das glücklichere Händchen zu haben. Vollends muss sich das Galaxy S5 geschlagen geben, wenn unter schlechten Lichtverhältnissen ohne Blitz fotografiert wird.

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