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Rechner von Silentmaxx : Die erholsame Ruhe des leisen PC

Leise? Nein, so gut wie unhörbar: Silentmaxx-PC im neuen Gehäuse Bild: Hersteller

Rechner von Silentmaxx arbeiten nahezu lautlos. Das neue wie das alte Modell verwenden ein 500-Watt-Netzteil ohne Lüfter. Die Kühlung des Prozessors übernimmt ein passives, ebenfalls lüfterloses System.

          Das Phänomen ist schnell nachvollziehbar: Man fährt seinen PC herunter, und plötzlich ändert sich der gesamte Raumeindruck. Der Hintergrundlärm fehlt, es herrscht Stille. Die meisten Computer sind zu laut, und eine kontinuierliche Belästigung, die einen den ganzen Tag begleitet, kann das Wohlbefinden und die Konzentration nachhaltig beeinträchtigen. Wir hatten schon vor etwas mehr als zwei Jahren nach einer Alternative gesucht und damals einen lautlosen Rechner von Silentmaxx vorgestellt - und schließlich privat erworben. Das gute Stück mit einem Core-2-Duo-Prozessor von Intel läuft im Heimbüro seither problemlos. Wie wir damals schrieben: „Nur wenn man ein Ohr ans Gehäuse hält, ist die Festplatte ganz leise zu vernehmen. Selbst im Dauereinsatz über Stunden hinweg ändert sich daran nichts.“

          Michael Spehr

          Redakteur im Ressort „Technik und Motor“.

          Nun stand abermals ein Neukauf an, denn die alte XP-Maschine wurde zum Experimentier-Rechner, und der neue PC sollte mit dem neuen Intel Core-i5-Prozessor unter Windows 7 laufen. Den Rechner kann man bei Silentmaxx im Internet konfigurieren, und wir wählten das Fanless-Intel-System i490S, das in der kleinsten Basisausstattung 640 Euro kostet und sich mit Core-i3- und Core-i5-Prozessoren bestücken lässt. Vier Gigabyte Arbeitsspeicher sind Serienausstattung. Acht Gigabyte sind nur dann empfehlenswert, wenn man Windows 7 in der 64-Bit-Variante wählt, was wir aus Kompatibilitätsgründen nicht taten. Auch bei der Grafikkarte beließen wir es bei einer eher sparsamen Ausstattung. Statt einer eigenständigen GeForce oder Radeon nahmen wir die im Prozessor einbettete Grafikeinheit HD 2000, die zur Sandy-Bridge-Architektur dazugehört.

          Aus dem nahezu unhörbaren PC wird ein nahezu lautloser

          Unser Wunsch-PC kam mit dem neuen Gigabyte-Mainboard 1155 und Z68X-Chipsatz, das von Haus aus mit Anschlüssen aller Art bestens ausgerüstet ist: Firewire, E-Sata, HDMI und DVI sowie USB 3.0 sind an Bord, mehr braucht man nicht. Ein optisches Laufwerk von LG ist Standard bei Silentmaxx. Wer die neuen Bluray-Scheiben wiedergeben will, zahlt einen kleinen Aufpreis (46 Euro), und für das Beschreiben dieser Medien gibt es den Zehnfach-Bluray-Writer für moderate 66 Euro. Bei unserem Wunsch-PC kamen ferner ein W-Lan-Modul und ein Speicherkarten-Leser hinzu.

          Füllt fast das gesamte Gehäuse aus: der lüfterlose CPU-Kühler

          Bezüglich der Lärmentwicklung ist die Festplatte der wichtigste Unterschied zwischen dem alten Silentmaxx und dem neuen. Vor zwei Jahren mussten wir auf eine 3,5-Zoll-Festplatte zurückgreifen. Nun gibt es neben SSD-Speichern auch kleine Notebook-Festplatten für die Desktop-Maschine, und wir wählten das 500-Gigabye-Modell Samsung Momentus. Wie gehabt wird die Festplatte von Silentmaxx mit einer Wärmeleitfolie versehen und in einem Aluminiumgehäuse mit verrippten Außenseiten verstaut. Die Box heißt „HD Silencer“. Im Rechner wird sie mit Gumminoppen aufgehängt, so übertragen sich die Vibrationen nicht aufs Gehäuse. Der Unterschied zwischen Groß und Klein ist jedoch trotzdem hörbar: Aus dem nahezu unhörbaren PC wird ein nahezu lautloser. Am Schreibtisch hören wir von dem Neuen nichts. Man muss schon auf die blaue Leuchtdiode an der Vorderseite achten, um zu erkennen, ob er ein- oder ausgeschaltet ist.

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