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Neuigkeiten von Apple : Wenn sich das iPad eng ans Macbook kuschelt

iPad OS

Das nunmehr eigenständige iPad-Betriebssystem iPad OS springt ebenfalls auf die Version 15: Auch hier liegt der Fokus auf der Verbesserung einzelner Apps. Der Startbildschirm wird überarbeitet, Widgets können künftig überall auf dem Bildschirm platziert werden, und die einzelnen Widgets wurden verbessert sowie vergrößert. Die App Mediathek arbeitet wie auf dem iPhone, um viele Apps übersichtlicher darzustellen.

Es gibt eine neue Multitasking-Ansicht, so dass man gleichzeitig mit zwei Apps arbeiten kann. Jede Anwendung läuft in einem eigenen Fenster. Alle offenen Fenster werden an einer zentralen Stelle gesammelt. Noch immer fehlt die Möglichkeit, verschiedene Nutzer für ein iPad anzulegen.

Die Notizen lassen sich mit Tags aufwerten, neu sind Schnellnotizen. Das Anlegen einer neuen Notiz funktioniert in jeder App mit einer Wischbewegung und unterstützt natürlich auch den Apple Pencil. Die Übersetzungs-App Translate kommt aufs iPad und unterstützt Handschrifterkennung und automatische Erkennung, dass jemand in einer Fremdsprache spricht.

Privatsphäre

Jenseits der Software-Updates stellt Apple noch einmal seine Privatsphären- und Datenschutzprinzipien dar: Minimierung der Datenerfassung, Verarbeitung von Daten nur auf dem jeweiligen Gerät und mehr Sicherheit. Nach dem Tracking-Schutz in iOS 14.5 blockiert iOS künftig auch die Tracking-Pixel in E-Mails, die weit verbreitet sind und das Öffnen einer E-Mail sowie die IP-Adresse zurückmelden. Der Safari-Browser versteckt nicht nur Tracker, sondern abermals die IP-Adresse. Wie Apps auf private Daten zugreifen, das lässt sich künftig detailliert ablesen, und es wird auch angezeigt, an welche Dritten diese Daten weitergegeben wurden. Die Assistentin Siri arbeitet jetzt nur noch auf dem Gerät selbst, es werden also keine Audio-Schnipsel zur Erkennung auf Server übertragen.

iCloud

Der hauseigene Cloud-Speicher wird um ein iCloud Plus ergänzt: Dabei wird sämtlicher Datenverkehr ohne Performance-Einbuße über eine Art VPN verschickt. Ferner kann man Wegwerf-E-Mail-Adressen bequem einrichten.

Health

Die Health-App für alle Gesundheitsdaten erkennt künftig schleichende Änderungen im Verhalten der Nutzer. So wird etwa die Stabilität beim Gehen erfasst, um frühzeitig vor erhöhter Sturzgefahr zu warnen. Wenn Balance, Stabilität und Koordination nachlassen, erfasst dies die App und gibt einen Hinweis. Gesundheitsdaten können nun auch innerhalb der Familie geteilt werden, damit beispielsweise die Kinder die Daten ihrer betagten Eltern sehen. Was mit wem geteilt wird, lässt sich detailliert einstellen. Apple hat keinen Zugriff auf die Gesundheitsinformationen.

Watch OS

Das Uhrenbetriebssystem Watch OS macht einen Sprung auf die Version 8. Die Meditations-App „Atmen“ wird erweitert. Das Schlaf-Tracking erfasst künftig auch die Atemfrequenz im Schlaf. Ferner kommen neue Trainings auf die Uhr, darunter Pilates. Fotos lassen sich auf der Uhr besser anzeigen und wandern ins Ziffernblatt.

Homekit und Apple TV

Im vernetzten Heim soll Apples Homekit eine immer wichtigere Rolle spielen. Nicht nur, dass man die Haustür mit der Apple Watch öffnet, sondern auch dahingehend, dass man Apple TV mit Siri-Kommandos steuert und seine Filme mit Freunden teilt. Apple TV will sogar wissen, was alle mögen, und der Homepod Mini dient künftig als Lautsprecher für Apple TV. Siri kommt überraschenderweise auf Geräte von Drittherstellern, „Zubehör mit Siri“ heißt das Stichwort.

Mac OS

Mac OS 12 heißt Monterey und unterstützt die neuen Fähigkeiten von Facetime und Shareplay. Auch hier gibt es die Focus-Funktion, um konzentriert zu arbeiten. iPad und Mac nebeneinander gestellt, bilden künftig ohne Konfiguration ein Paar. So erhält das iPad automatisch eine Tastatur und das Touchpad, die Funktion heißt Universal Control und läuft sogar mit mehr als zwei Geräten. Auch Airplay und die Kurzbefehle erreichen den Mac, und der Browser Safari soll von einem neuen Tab-Design profitieren.

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