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Neue Einstiegsmodelle : Apple gibt das iPhone 5c nicht auf

  • -Aktualisiert am

Apple bringt eine abgespeckte Version des knalligen iPhone 5c auf den Markt Bild: REUTERS

Mit einer abgespeckten Variante des iPhone 5c will Apple den Ruf des Plastik-Smartphones retten. Auch die Tablet-Sparte bekommt Verstärkung.

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          Bis jetzt galt das bunte iPhone 5c als Ladenhüter. Nun will Apple den Verkauf des Geräts mit einer günstigeren Einstiegsvariante ankurbeln. Dazu bietet der Konzern das iPhone 5c ab sofort in einer Version mit nur acht, anstatt wie bisher 16 Gigabyte Speicherplatz an. Der Preis für das neue Modell liegt bei 549 Euro, das sind 50 Euro weniger als bei der Standardvariante.

          Der weltweiten Erfolg, den Analysten und Kommentatoren dem iPhone 5c vor seiner Veröffentlichung im September 2013 prophezeiten, blieb aus. Zwar schlüsselt Apple seine Verkaufszahlen nicht nach Modellen auf. Allerdings erklärte Konzernchef Tim Cook bei der Bekanntgabe der aktuellen Quartalszahlen, dass das teurere Modell 5s einen deutlich höheren Anteil an den Gesamtverkäufen habe als das 5c.

          Bis jetzt galt das iPhone 5c als Ladenhüter

          Das ist wohl der geringen Preisdifferenz zum iPhone 5s geschuldet: Das 5c (599 Euro) kostet nur hundert Euro weniger als das 5s. Dabei hat es neben der Hülle aus Plastik noch weitere Nachteile gegenüber dem 5s: Der bunten Variante fehlt der Fingerabdrucksensor, der das Eingeben des Pins im Sperrbildschirm überflüssig macht. Auch der Prozessor des 5c ist langsamer, viele Video- und Fotofunktionen des 5s hat die Sparvariante nicht. Die geringe Preisdifferenz sorgt bei unentschlossenen Käufern wohl eher dafür, dass sie sich für die Edelvariante 5s entscheiden. 

          Apple rüstet nicht nur im Handygeschäft nach, auch das Tablet-Segment bekommt Verstärkung. Die Produktion des mittlerweile veralteten iPad 2 wird eingestellt. Als Ersatz bringt der Konzern als Einstiegsvariante das iPad mit Retina Display auf den Markt. Der Einstiegspreis für 379 Euro bleibt, dafür hat das neue iPad aber deutlich verbesserte Prozessoren und einen leistungsfähigeren Bildschirm.

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