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Musikstreaming der Zukunft : Nichts für Stereotypen

Ikone: Mit Kunstköpfen wie Neumanns KU 100 lassen sich binaurale Aufnahmen von Musik machen. Bild: Neumann.Berlin

Jetzt soll die Musik noch besser klingen. Apple bringt ein neues Lossless-Format und 3D-Audio. Amazon, Tidal und andere lassen es ebenfalls krachen.

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          Von einem neuen Klang- erlebnis ist die Rede, die Musik spiele besser auf und man könne unverfälschte Aufnahmen auf ganz anderem Niveau genießen. Die Rede ist von Musikstreaming in hochauflösender Qualität, wie es etwa Qobuz, Tidal, Deezer, Amazon und Apple Music anbieten. Die Unternehmen verwenden dafür Formate wie Flac oder Alac, die in den Dateien mindestens genauso viele Informationen transportieren wie auf einer CD gespeichert sind. Also eine Auflösung von 16 Bit und eine Abtastrate von 44,1 Kilohertz. Nur Marktführer Spotify verteilt seine Titel noch im alten, auf maximal 320 Kilobit pro Sekunde komprimierten MP3-Format.

          Marco Dettweiler
          Redakteur in der Wirtschaft.
          Michael Spehr
          Redakteur im Ressort „Technik und Motor“.

          Amazon stellt auf seiner Startseite für Amazon Music die Standard-Streaming-Qualität in einer grauen Klötzchengrafik den neuen Formaten gegenüber. Standard heißt bei Amazon: „Verlustbehaftetes, komprimiertes Audio opfert die ursprüngliche Qualität.“ Die neuen Formate HD und Ultra HD hingegen werden farbig in feinen Schattierungen dargestellt: Zum einen „Audio in CD-Qualität“ mit den Finessen des Originals und zum anderen „Audio, das besser als CD-Qualität“ sei und mehr Details der Studioaufnahmen erfasse.

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