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Gesundheits-Apps : Mit Risiko und Nebenwirkung

Bild: Michael Pleesz

Die Medizin-App auf Rezept kommt. Die Krankenkassen übernehmen die Kosten. Aber schon gibt es handfeste Skandale um die ersten Gesundheits-Apps.

          5 Min.

          App Store statt Apotheke: Dergleichen wird man in Zukunft öfter hören, und schon werden viele Ärzte von ihren Patienten gefragt, welche Gesundheits-Apps für das Smartphone empfehlenswert sind. Die Bundesregierung will die Digitalisierung des Gesundheitssystems und Innovationen vorantreiben, und so wurde im September ein neues „Digitale-Versorgung-Gesetz“ (DVG) in erster Lesung im Bundestag beraten.

          Michael Spehr

          Redakteur im Ressort „Technik und Motor“.

          Der wichtigste Punkt: Digitale Gesundheitsanwendungen sollen eine Kassenleistung werden, wenn sie der Arzt verschreibt. Gesundheits-Apps gibt es schon lange. Sie erinnern Patienten an die regelmäßige Einnahme ihrer Medikamente oder zeichnen bei Diabetes den Blutzuckerspiegel auf. Eine Stufe höher befinden sich Apps, die als Medizinprodukte zertifiziert sind. Die Datenbank Digimeda führt rund 100 Anwendungen, gegliedert nach Krankheit, auf. Asthmatiker zum Beispiel finden dort derzeit 14 Programme, die meisten dienen dem Selbstmanagement und der Dokumentation.

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