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Logitech-Tastatur K780 im Test : Drei Talente für zehn Finger

Die Logitech K780 erlaubt das Arbeiten mit drei verschiedenen Geräten. Bild: Hersteller

Die Logitech-Tastatur K780 ist nicht nur für den Rechner ein Gewinn. Sie erlaubt das Arbeiten mit drei verschiedenen Geräten, auch mit Tablets.

          Immer mehr Kommunikation erledigt man am Smartphone, obwohl das Schreiben mit der kleinen virtuellen Bildschirmtastatur oft eine Qual ist. Erleichterung bringen zusätzliche Bluetooth-Tastaturen, die gut funktionieren. Aber dann liegt ein zweites Eingabegerät auf dem Schreibtisch. Logitech hat im Sommer eine neue Tastatur vorgestellt, die jetzt im Handel ist. Die Logitech K780 erlaubt das Arbeiten mit drei verschiedenen Geräten, ein schnelles Umschalten zwischen diesen und vor allem: Sie bietet zwei Übertragungswege.

          Michael Spehr

          Redakteur im Ressort „Technik und Motor“.

          Zum einen Logitech Unifying, ein proprietäres Funkprotokoll des Schweizer Herstellers, das es schon lange gibt. Unifying erlaubt Punkt-zu-Mehrpunkt-Verbindungen, praktisch vor allem für den PC mit viel Peripherie, mit Maus, Tastatur und vielleicht noch einem Touchpad. Bis zu sechs Eingabegeräte können an einem einzigen Empfänger andocken, dieser wiederum steckt in einem USB-Anschluss und ist kaum größer als ein Fingernagel.

          Die Tastatur läuft auch mit dem Mac, und die Tastenlayouts lassen sich anpassen.

          Zum anderen arbeitet die K780 mit Bluetooth, wie jede andere Tastatur fürs Smartphone. Zwischen den drei verschiedenen Partnern schaltet man mit den weiß abgesetzten Funktionstasten um. Wir haben die Tastatur via Unifying mit unserem Windows-Rechner und per Bluetooth an ein Android-Smartphone sowie ein iPhone angebunden. Der Unifying-Empfänger war nicht der mitgelieferte, sondern ein älterer, der bis dahin eine ebenfalls betagte Logitech-Tastatur mitsamt Maus ansteuerte.

          Als Stromversorgung dienen zwei AAA-Batterien.

          Ungeachtet der erschwerten Bedingungen war die Einrichtung problemlos. Die Tastatur läuft auch mit dem Mac, und die Tastenlayouts lassen sich anpassen. Einige Funktionstasten sind doppelt beschriftet, um Windows und Mac gleichzeitig bedienen zu können. Das Keyboard liegt mit einem Gewicht von fast 900 Gramm schwer und solide auf dem Schreibtisch, der Anschlag der konkaven Tasten ist fest und erlaubt dem Zehn-Finger-Schreiber ein hohes Arbeitstempo.

          Smartphones und Tablets nimmt die obere Halterung auf, sie sind dann sofort im Blick. Große Tablets muss man aus Gründen der Stabilität im Querformat in die Halterung einsetzen. Als Stromversorgung dienen zwei AAA-Batterien, die zwei Jahre lang halten sollen. Die empfehlenswerte Tastatur kostet rund 90 Euro.

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