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Kleiner OLED von LG : Premiere fürs Kaliber 48

  • -Aktualisiert am

Neuer OLED von LG für 1800 Euro Bild: Hersteller

Diagonalen von 55 Zoll galten lange als OLED-Mindestmaß. Jetzt entdeckt der Hersteller LG sein Herz auch für Kunden, die es nicht ganz so mächtig mögen und bringt ein kleines Modell auf den Markt.

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          Bildschirme mit Pixel-Pünktchen aus selbstleuchtenden OLED-Zellen faszinieren mit schönen Farben und starken Kontrasten. Schade eigentlich, dass es Geräte dieses Typs bisher nur in Heimkino-Größen gab. Diagonalen von 55 Zoll galten lange als OLED-Mindestmaß, kleinere Bildschirmformate gab es nur im LCD-Lager. Jetzt entdeckt der Hersteller LG sein Herz auch für Kunden, die es nicht ganz so mächtig mögen, und bringt den ersten OLED-Fernseher des Kalibers 48 Zoll auf den Markt, mit Diagonalen also von überschaubaren 122 Zentimetern.

          Was können die Neuen, leisten sie Vergleichbares wie ihre größeren Artgenossen? Zwei nahezu identische Modelle namens OLED48CX8LC und OLED48CX9LB stehen zur Wahl. Beide kosten um 1800 Euro und bringen standesgemäße Ausstattung mit: Ultra-HD-Auflösung mit 3840×2160 Bildpünktchen und kontrastreiche HDR-Wiedergabe nach den Standards HDR10, Dolby Vision und HLG. Auch der Filmmaker Mode, eine Bild-Voreinstellung für puristische Cineasten, zählt zum Repertoire. Und wenn die Tonspuren 3D-Sound in Dolby Atmos liefern, leitet der schnelle Audio-Rückkanal sie an passende Lautsprecher weiter. Sprachkommandos nehmen Alexa und der Google-Assistent entgegen, Airplay 2 überträgt den Ton von mobilen Apple-Geräten.

          Speziell für Videospieler sind noch ein paar andere Details interessant, die sonst eher zu den Ausstattungsmerkmalen von spezialisierten Gaming-Monitoren zählen. Die neuen Fernseher kommen mit sehr hohen Bildwechselfrequenzen bis zu 120 Hertz bei voller Ultra-HD-Auflösung zurecht, versprechen somit ruckfreie Spielabläufe. HDMI-Anschlüsse nach der Spezifikation 2.1 lassen den schnellen Datendurchsatz zu. Sie unterstützen auch variable Bildfrequenzen, kurz VRR genannt, wie sie von spieltauglichen Grafikkarten und Konsolen ausgegeben werden.

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